Bürgerprotest gegen Sendemast"Nur 120 Meter Luftlinie zu den ersten Häusern"

Seit 2018 gibt es in Emmersdorf Widerstand gegen die Errichtung eines Sendemasts. Jetzt hat der Betreiber einen neuen Standort ins Auge gefasst. Aber auch gegen diesen liegen bereits 104 Unterschriften vor.

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Fotomontage: Handymast und städtisches Waldgrundstück
Fotomontage: Handymast und städtisches Waldgrundstück © Fotolia/ kk
 

Ein Sendemast, der auf einem städtischen Waldstück errichtet werden sollte, erzürnte bereits 2019 die Bewohner im Siedlungsgebiet Emmersdorf. Nach massiven Bürgerprotesten und einem politischen Versprechen der ehemaligen Bürgermeisterin, Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), wurde das Vorhaben damals nicht umgesetzt, der Pachtvertrag für das Grundstück lief aus. Abgehakt war das Thema aber nicht. Denn der alte Pachtvertrag - derzeit befindet sich ein kleinerer, 1,5 Meter hoher Mast auf dem Dach des Gasthofs Stossier - läuft Ende des Jahres aus. Danach ist der Empfang in Emmersdorf nicht mehr gewährleistet, sofern kein Ersatz geschaffen wird.

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