Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

KommentarKultursommer Klagenfurt: Clubkultur wird ausgeklammert

Für junge Menschen gibt es im Klagenfurter Kulturkalender noch immer keine alternativen Angebote. Dabei müssen sie seit fast einem Jahr auf ihre sozialen Räume verzichten.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© Kleine Zeitung
 

Für Kulturliebhaber geht es aufwärts in Klagenfurt. Die Donnerszenen, bei denen Innenhöfe bespielt werden, finden ab Juli statt. 80.000 Euro investiert das Stadtmarketing in die Konzert- und Literaturreihe. Ein ähnlicher Ansatz sind die Vierteltöne, die ab nächster Woche den Kardinalplatz beleben. Doch wenige Stunden, nachdem die letzten Töne verklungen sind, geht es stadtauswärts erst so richtig los. Seit Wochen treffen sich nach 22 Uhr Hunderte Jugendliche auf Parkplätzen, um zu feiern und zu trinken.
Darüber kann man sich empören oder sich die Frage stellen, warum es für eine so große Bevölkerungsgruppe keine alternativen Angebote gibt. Und warum die Clubkultur im Klagenfurter Kultursommer einfach ausgeklammert wird. Die Stadtpolitik sollte aktiv auf diese jungen Menschen zugehen und ihren Ideen Gehör schenken. Denn in einem Punkt sind sich wohl alle einig: Klagenfurt muss dringend belebt werden.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

CloneOne
1
1
Lesenswert?

Clubkultur und Clubkultur

Ich weiss zwar nicht was mit Clubkultur gemeint ist, aber die Clubber verstehen darunter das: laute Beats, laute Musik, Tanzen, billiger Alkohol, Drogen, sich gehen lassen, ausrasten und Sachbeschädigungen begehen, Schlägereien, Messerstechereien, …
Wen wunderts jetzt noch warum diese Szene nicht unterstützt wird? 🤷

Quack9020
0
0
Lesenswert?

Reduziert

Wenn man die Clubkultur auf Bollwerk und stereo reduziert, dann kann man sie so beschreiben.

Clubkultur ist aber viel mehr als das.

Einfach abwarten, da kommt was großes und ganz ohne die oben genannten Zutaten.

Bitte nicht alle Jugendlichen in einen Topf werfen.

Parkplätze sind nur der Anfang.