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KlagenfurtCoronakrise ließ Müllberge wachsen

Während der Coronakrise produzierten Klagenfurter Haushalte bis zu 15 Prozent mehr Tonnen Müll. Mitarbeiter der Entsorgung waren besonders gefordert.

Während der Krise stieg auch in Klagenfurt die Müllbilanz
Während der Krise stieg auch in Klagenfurt die Müllbilanz © Bilderjet - Jürgen Thierfelder
 

Rund 21.000 Tonnen Restmüll haben die Klagenfurter im Jahr 2019 produziert- das sind um 459 Tonnen weniger als 2018. „Es wurde bewusster eingekauft. Auch die Mehrwegsysteme haben zu diesem Ergebnis beigetragen“, freut sich Gernot Bogensberger, Leiter der Abteilung Entsorgung. Dass die Zahlen auch in diesem Jahr rückläufig sein werden, bezweifelt er jedoch: „Während der Coronakrise hat sich die Abfallbilanz der privaten Haushalte um bis zu 15 Prozent erhöht“, sagt er. Durch Post- oder Essenslieferungen sowie Onlinebestellungen sei mehr Verpackungsmaterial als unter normalen Umständen entsorgt worden. Auch bei den Glascontainern wurden größere Mengen entsorgt.
„Viele Menschen nutzten die Zeit zum Entrümpeln. Die Entsorgung von Alttextilien stieg um 60 Prozent“, so Bogensberger. Weil mehr Menschen zuhause kochten, habe es auch beim Biomüll Zuwächse gegeben. Die Mehrbelastung in dieser Zeit mache sich auch in der Müllverbrennungsanlage in Arnoldstein bemerkbar: "Sie ist überlastet."
Während der Coronakrise habe man zudem einen zusätzlichen Mitarbeiter in der Abfallsammelstelle beschäftigt. "Dieser war für die Einfahrtskontrollen verantwortlich."

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