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Klagenfurter Wirte klagen über Umsatzrückgänge"Das Nichtrauchergesetz zerreißt die Gesellschaft"

Wegen des Rauchverbots wurden 15 Anträge auf ganzjährige Sitzgärten gestellt. Kleine Lokale beklagen Verluste.

Gäste müssen seit dem 1. November zum Rauchen ins Freie.
Gäste müssen seit dem 1. November zum Rauchen ins Freie. © Braunecker
 

Erhardt Ebner lehnt auf einem Tisch gegenüber des Benediktinermarktes. In der linken Hand hält er eine Tasse Kaffee, in der anderen eine Zigarette. Seit Einführung des absoluten Rauchverbotes ist er nicht mehr im, sondern nur noch vor seinem Stammlokal anzutreffen. „Das neue Gesetz zerreißt die Gesellschaft“, klagt der Klagenfurter. „Ganze Runden lösen sich auf.

Kommentare (8)
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Schubarsky
17
5
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Seltsam...

Umsatzrückgänge?
Da kommen's jetzt drauf? Das war klar vorherzusehen. Aber Hauptsache die
Mehrheit der Nichtraucher (speziell die Verbotsschreier) drückt den Rauchern eins rein und kann
nun überall hin, ohne dem unglaublich giftigen Rauch (Feinstaub!) ausgesetzt zu sein.
Wie schön für die...
Aber irgendwie gehn's jetzt trotzdem nicht öfter und länger fort. Komisch... Und die Raucher bleiben weg und machen sich's zu Hause gemütlich, oder bleiben kürzer. Vollkommen unvorhersehbar!
Ach ja, zum Thema Feinstaub: von Dieselabgasen und großflächiger Bestaubung durch den Hausbrand der Nachbarschaft oder selbstgemachten durch das Anheizen des heimischen Zusatzherdes/Kachelofens/Kamins (in deren Umgebung weit höhere Feinstaubwerte zu messen sind, als in einer stark durch Zigaretten verrauchten Spelunke) bleiben's dennoch nicht verschont.
Aber den Rauchern ihrer Refugien nehmen und den Wirten und deren Personal ihre Existenz...
Schöne neue (Verbots-) Welt...

gintonicmiteis
3
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Mann oh Mann

"Die Gesellschaft wird zerrissen"... wieviel Bier floss denn hier vor dieser Aussage?
Der Herr sollte froh sein, dass seine eigene ungesunde Handlung wenigstens durch dieses Regelung ein wenig eingeschränkt wird. Ich hab ja wenig Interesse daran, dessen Krebstherapie später mal mitzufinanzieren.

Im Allgemeinen dramatisieren da einige wenige die Thematik zu einer Dramatik, wie man es nicht mal bei den Chinesischen Opiumkriegen erreichen konnte. Und gleich wie wir heute den Kopf schütteln über den damaligen freizügigen Opiumkonsum, werden unsere Nachfahren in 100 Jahren den Kopf über diese Rauchdiskussion schütteln...

wussly
16
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Zuviel Gintonic mit Eis?

Geschmacklos!
Durch was auch immer eine Krankheit ausgelöst wird - ich finanziere gerne mit, wenn jemanden das Unglück einer Krankheit trifft.

Pfui Ihnen.

Ich wünsche nur, dass Sie nie von der Gesellschaft „finanziert“ werden müssen.
Nach Krankheit oder gar einem Unfall - am Berg, beim Schifahren, beim Radfahren.
Da setzen Sie sich dem Risiko auch selbst aus.

gintonicmiteis
0
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du Traum-wussly du

Eine Krankheit oder ein Unfall werden gewöhnlich nicht aktiv "erarbeitet" - wenn jemand sich bewusst in Gefahr begibt (z.B. abseits der Pisten in einem Lawinengebiet schifährt oder sich durch Dummheit von einem Rettungshubschrauber abholen lassen muss), übernimmt die Finanzierung der Folgen auch nicht die Allgemeinheit!

Warum soll die Allgemeinheit für die Folgen der beabsichtigten und bewussten Handlung des Rauchens aufkommen?

VH7F
3
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Es wird sich die Spreu vom Weizen trennen

Gute Unternehmer reagieren mit ihrem Angebot und bieten was für die 70% Nichtraucher im Land, die bis dato vielleicht nicht ins Lokal gekommen sind. Viele Wirte freuen sich nun auf die neue Gleichberechtigung im Land, die werden überleben.

Karl_Bucho
1
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Sitzgarten inklusive Heizstrahler

in Linz sind die schon untersagt und es gilt da auch dort das Nichtrauchende.

archiv
6
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90 Prozent seiner Gäste sind Raucher ....

.. steht u.a. im Bericht.

Ein Gastgewerbebetrieb mit Angeboten für Gäste wie z.B. Kegelsport, Billardsport, Dartsport und Tanzsport finde ich super! Wenn aber 90 Prozent dieser Sportler auch Raucher sind, dann läuft da etwas falsch- oder?

gintonicmiteis
2
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Die sportliche Betätigung

wird sich eben auf das Heben der Zigarette und des Bierglases beschränken... ;)