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Austria Klagenfurt„Suche einen Investor und keinen Käufer“

Austria-Klagenfurt-Präsident Peter Svetits über die Herbstsaison in der 2. Fußball-Bundesliga, die Absage an einen US-Investor und die Zukunft des Klubs.

Austria-Präsident Peter Svetits im Interview © (c) GEPA pictures/ Christian Ort
 

Die Austria hat sich im letzten Abdruck auf einen Nichtabstiegsplatz gedribbelt. Zufrieden?

PETER SVETITS: Nein, ich glaube, dass mehr drinnen war. Von der spielerischen Qualität her sind wir kein Abstiegskandidat. Ich bin überzeugt: Mit kleinen Änderungen könnten wir sogar vorne mitspielen.

Haben Sie vor, in der Winterübertrittszeit nachzurüsten?

Einige Spieler werden uns verlassen, im Gegenzug wird es wohl auch den einen oder anderen Neuen geben.

Wenig Zuschauer, fast keine Sponsoren, kaum Unterstützung von der öffentlichen Hand, da drängt sich unweigerlich die Frage auf: Wie halten Sie die Austria wirtschaftlich am Laufen?

Ganz einfach: indem wir privates Geld in den Klub geben. Wir werden leider seit Jahren von der Politik im Stich gelassen. Schaun‘S die Klubs, auch in der zweiten Bundesliga, an: Alle werden von den Gemeinden oder halböffentlichen Firmen unterstützt. Wir bräuchten keine Sonderbehandlung, sondern nur das, was andere Vereine auch bekommen. Wäre das der Fall, wären wir sportlich weiter.

Was ist Ihre Erklärung, warum die Steuertöpfe für die Austria mehr oder weniger geschlossen bleiben?

Das hat meiner Ansicht nach mit der Vergangenheit des Klubs zu tun. Da ist halt allerhand Negatives passiert.

Vielleicht auch mit Ihnen?

Wie meinen Sie das?

Weil sie in Waidmannsdorf quasi den Alleinunterhalter spielen und Transparenz, sagen Kritiker, für Sie ein Fremdwort ist?

Diese Vorwürfe sind ein Witz. Erstens: Jeder kann kommen und mitmachen. Zweitens: Das ist alles ja nicht mehr so wie früher unter Verschluss. Da gibt es Bilanzen, Jahresabschlussberichte, alles ist einsehbar.

Stimmt es, dass eine amerikanische Firma bereit gewesen wäre, im Sommer bei der Austria einzusteigen?

Ja, wir waren sehr weit. Nur: Es ist leicht, einen Investor zu finden, aber schwer den richtigen.

Die Verträge waren unterschrieben. War es nicht der „richtige“ Investor, weil er Ihnen, wie in den Vertrag hineinreklamiert, keinen Kontrakt als Berater geben wollte?

Ein Blödsinn. Wir haben abgesagt, weil wir keinen Käufer, sondern einen Investor suchen.

Vizepräsident Skender Fani hört auf, damit fällt ein Geldgeber weg. Wie geht es nun weiter?

Es gibt nach wie vor verschiedene Investoren, die bei der Austria einsteigen wollen.

Wird es die Austria 2020, wo sie ihr 100-Jahr-Jubiläum feiert, noch geben?

Sicher. Eines ist auch klar: Wirtschaftlich leichter wäre es für uns, wenn wir den Aufstieg in die oberste Spielklasse schaffen würden.

Warum tun Sie sich das alles eigentlich an?

Weil Fußball meine Leidenschaft ist und weil dieses Stadion und Klagenfurt einen Bundesligaklub braucht.

Kommentare (2)

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georgXV
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Austria Klagenfurt

dieser Dilettanten- und Chaosklub hat weder finanziell noch sportlich eine Zukunft !!!
OHNE direkte und indirekte Steuergelder geht hier rein gar NICHTS !!!
Und immer wieder zum Jahresabschluß / zur Winterpause das jährliche Geplärre / Beteln um Steuergelder, das dann unsere ÜBERFORDERTEN Politiker auch gerne überweisen !!!
Welcher Sponsor / Investor möchte sich schon gerne (freiwillig = NICHT von der Politik gezwungen) mit diesem Dilettantenklub identifizieren bzw. mit ihm Werbung machen ???!!!
Besser ENDLICH ein Ende MIT Schrecken, als dieses ständige Schrecken OHNE Ende !!!
Macht doch bitte ENDLICH Schluß mit lustig !!!

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georgXV
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Austria Klagenfurt

ich kann nur sehr schwer glauben, daß Skender Fani und Peter Svetits (und andere ???) von der "Heilsarmee" sind und immer wieder PRIVATgelder in diesen maroden Fußballklub stecken !!!
Warum sollten sie das tun ???
Es sind doch beide KEINE Klagenfurter / Kärntner !!!

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