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KlagenfurtSoll das Radfahren in der Fußgängerzone verboten werden?

In der Klagenfurter Fußgängerzone könnte bald das Radfahren verboten werden. Es gibt Argumente, die für und gegen das Vorhaben sprechen.

Noch ist das Radln in der Fußgängerzone erlaubt. Doch ein Verbot wird überlegt
Noch ist das Radln in der Fußgängerzone erlaubt. Doch ein Verbot wird überlegt © Cik
 

Das spricht für ein Verbot des Radfahrverbot in der Fußgängerzone:

Der Lokalaugenschein gestern Mittag machte klar: Viele Radler beherrschen ihr Gerät nicht. Weil gutes Zureden und das verordnete Schritttempo keine Wirkung haben, bleibt nur mehr, die Radler aus der Fußgängerzone auszusperren. Abgesehen vom Alten Platz sind viele Straßenzüge ohnehin zu eng, um genützt zu werden. Was mit einem Aussperren der Radler einhergehen muss, ist eine sinnvolle Radwegführung um die Fußgängerzone. Denn eine Runde über Heuplatz, Bahnhofstraße und Neuen Platz zu drehen, wenn man nur den Landhaushof queren will, ist eine Zumutung. Auch ein Vorschlag von Verkehrsreferent Christian Scheider (FPÖ) sollte durchgedacht werden: Zwischen 18 und 8 Uhr und an Wochenenden könnte man das Radln erlauben, in der übrigen Zeit verbieten.

Das spricht für die Möglichkeit des Radfahrens in der Fußgängerzone:

Die Stadt hat in den letzten Monaten viele Initiativen für mehr Radverkehr in der Stadt gesetzt. Nun die Radler aus einem zentralen Raum auszuschließen, ist alles andere als sinnvoll. Warum? Weil dann sowohl zentrale Ost-West wie auch Nord-Süd-Verbindungen für Radler wegfallen.
Nicht zuletzt sind Radler auch Konsumenten. Den raschen Einkauf in den verbliebenen Geschäften am Alten Platz erledigt man dann nicht mehr am Weg, die Einkehr in ein Café verlagert man dann eben in einen Straßenzug, wo das Zufahren leichter ist. Wenn es der Politik um mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer geht, sollte sie einfach die Durchfahrten in der Wiener Gasse und Kramergasse komplizierter und unattraktiver gestalten. Dann gibt es an diesen Engstellen keine störenden Radler mehr.

 

Kommentare (1)

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CuiBono
0
4
Lesenswert?

Nochmals

stelle ich die konkrete Frage:

Gibt es dort eine nachgewiesene Zunahme von Unfällen, verursacht durch Radfahrer?
Gibt es überhaupt derartige Unfälle?
Wenn ja, wie viele in welchem Zeitraum?

In diesem konkreten nicht gekennzeichneten Artikel der KlZ heißt es da oben:
"Der Lokalaugenschein gestern Mittag machte klar: Viele Radler beherrschen ihr Gerät nicht."

Es ist vollkommen unklar, wie es zu dieser Aussage kommt.

Wer hat hier Lokalaugenschein genommen?
Wie wurde die Beherrschung des "Gerätes" gemessen/beurteilt?
Welche Qualifikation weisen die Beurteiler auf um derartige Beurteilungen zu tätigen?

Wie immer in Klagendorf, Fragen über Fragen und keine Antworten.

Und Qualitätsjournalismus in der KlZ gibt es offensichtlich sowieso keinen mehr.

Schämt's Euch bitte.

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