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KlagenfurtStrandbad-Gastronom gibt auf

Am 30. September geht nicht nur die Badesaison zu Ende, auch Gastronom Johann Zeppitz sperrt zu. Er verlässt nach zwölf Jahren das Klagenfurter Strandbad.

Die Bierinsel ist heuer bereits geschlossen
Die Bierinsel ist heuer bereits geschlossen © Markus Traussnig
 

Die Bierinsel hat er bereits zugesperrt, eine "Notversorgung" mit Café, Gebäck und Eis garantiert Gastronom Johann Zeppitz im Klagenfurter Strandbad aber jedenfalls bis zum 30. September. Danach ist - je nach Wetterlage - aber bald endgültiger Badeschluss für den Unternehmer. Denn nach zwölf Jahren, in denen er die Strandbad-Gastronomie betrieben hat, ist für ihn Schluss. "Wir haben 800.000 Euro in diesen Jahren investiert, einiges bewegen können, aber es geht sich nicht mehr aus."

Wirtschaftlich sei es - trotz des Wegfalls der "Cash-Cow Beach-Volleyball", so Zeppitz im originalen Wortlaut - weiterhin vertretbar gewesen, das Restaurant und das Selbstbedienungsbuffet zu führen. "Allerdings wird meine Betriebsleiterin aufhören und ich habe innerhalb meines Unternehmens keinen Nachfolger für sie", erklärt Zeppitz. Zudem werde es von Jahr zu Jahr schwieriger, 30 bis 40 Mitarbeiter zu finden.

Kritik am Essen

Kritik, dass es im Strandbad nur Schnitzelsemmel, Würstl und Pizza gibt, begegnet Zeppitz mit den Rückmeldungen der Kunden. "Wir hatten auch Woks und gesündere Gerichte im Angebot, aber die hat eben niemand bestellt."

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Insgesamt betreibt Zeppitz zehn Bäckereien mit angeschlossenen Cafés, auch das Restaurant im Strandbad Maiernigg wird von ihm seit elf Jahren betrieben. "Hier werden wir auch bleiben, es gibt ein bestes Einvernehmen mit den Stadtwerken, wir hätten noch einen Vertrag für weitere vier Jahre gehabt, hören jetzt aber vorzeitig auf." Die Pacht für den Gastro-Betrieb im Strandbad wird nun neu ausgeschrieben.

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