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GTI-NachtreffenKampf gegen "Krawall-Brüder" mit neuem Gesetz

Politik, Verwaltung und Exekutive sehen nur geringe Möglichkeiten, um zu laute GTI-Fahrer in den Griff zu bekommen. Eine Gesetzesänderung sei nötig.

Laut Polizei sollen täglich 100 Beamte beim GTI-Treffen im Einsatz sein © Weichselbraun
 

Was derzeit zum Schutz der Anrainer unternommen wird, ist offensichtlich zu wenig. Bei einem runden Tisch von Politik, Verwaltung und Polizei ist man zu einem Wesentlichen Schluss gekommen: Es braucht eine Änderung des Kraftfahrgesetzes. "Wir wollen Fahrern, die sich nicht an die Regeln halten den GTI lahm legen und zumindest für 48 Stunden die Kennzeichen abnehmen", sagt Umweltlandesrätin Sara Schaar (SPÖ). Derzeit habe man diese Möglichkeit schlichtweg nicht.

Organisiert wird das inoffizielle Nachtreffen via Social Media. Offiziellen Veranstalter gibt es keinen. Gerechnet wird mit bis zu 8000 Besuchern. Laut Polizei sollen täglich 100 Beamte beim GTI-Treffen im Einsatz sein. Wer über die Stränge schlägt, soll im Rahmen der Möglichkeiten streng bestraft werden. Gummi-Gummi-geben kostet demnach 280 Euro, für eine Fehlzündung werden 100 Euro fällig.

Kommentare (2)

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gonde
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Dann macht es endlich, aber macht etwas!

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gintonicmiteis
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Ausred, verlåss mi net...

Es ist ja immer wer anders schuld, wenn man nix weiterbekommt - hier eben die unzureichenden Gesetze... dann setzen sich die lieben Politiker hin und schreiben einen Bittebrief an den Innenminister, er möge doch so lieb sein und die Gesetze ändern...

Echt eine Schande! Das möge mir mal jemand in anderen Ländern zeigen, dass die bei solchen Vergehen nicht hart durchgreifen können (oder wohl eher: wollen)! Nur in Österreich scheitert es ja schon daran, dass zu wenig Exekutive auf der Straße steht - und die sich dann ausredet: "tja, wir können nicht genau sagen, wer da fehlgezündet hat..."

Ich habe ja schon öfters feststellen müssen, dass unsere Polizei nur in der Mehrzahl bzw. Schwächeren gegenüber die großen Macker sind. Immerhin gibt es der Polizeichef mittlerweile zu, dass die einzelnen Beamten Angst vor den GTIlern haben. Aber dann muss man das doch ändern und nicht noch weiter den Sch*nz einziehen.

Planquadrat für die Dauer des inoffiziellen Treffens - an jeder Straßenkreuzung anhalten, Papiere, Pannendreieck und Reifendicke kontrollieren - wetten, dass die Rowdies dann bereits am nächsten Tag abreisen. Aber dafür müssten die Beamten halt etwas arbeiten...

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