VerschönerungWarum der Lindwurm eine Kosmetikbehandlung erhält

Ein Jahr nach der aufwändigen Restaurierung gab es für das Klagenfurter Wahrzeichen wieder eine Verschönerung.

Kleine Ausbesserungsarbeiten an Lindwurm und Herkules © Markus Traussnig
 

Mehr als 400 Jahre hat er bereits auf dem Buckel. Dank des einen oder anderen Liftings wirkt er aber immer noch knackig wie ein Jüngling. Im Vorjahr wurde der Lindwurm fünf Wochen lang akribisch restauriert. Eine Nassreinigung wurde durchgeführt, Moos und Algen entfernt, kleinere Risse geschlossen. Auch Natursteinergänzungen und Mörtelergänzungen an der Brunnenanlage wurden vorgenommen. 50.000 Euro kosteten die Sanierungsmaßnahmen.

Nur ein Jahr danach bröckelt der Lindwurm schon wieder ein wenig und kam diese Woche in den Genuss einer Kosmetikbehandlung. Andrea Hackel und Susanne Leiner von der Arge Steinrestaurierung aus Wien waren für einige "Nachbesserungen" im Einsatz. Mit Pinsel, Spachtel, Messer, Farbe. Am Sockel der Herkules-Statue galt es ein kleines, herausgebrochenes Stück auszubessern. "Steinergänzungsmasse" wird dafür verwendet, erklären die Expertinnen. Der Winter hat auch einige Frostschäden hinterlassen, die entstandenen Risse werden gefüllt. Auch aufgegangene Klebungen werden nachgebessert. Materialen wie "Epoxidharz" kommen zum Einsatz. Abgesehen davon ist das Wappentier aus Kreuzberglschiefer aber in ausgezeichnetem Zustand.

Susanne Leiner und Andrea Hackel begutachteten den Lindwurm Foto © Markus Traussnig

 

 

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