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KlagenfurtAusschuss sagt Nein zu Sackgasse

Anrainer der Neudorfer Straße in Viktring kämpfen seit Jahren für Verkehrsberuhigung. Jetzt müssen sie einen Rückschlag einstecken.

Anrainer Primoz Pucihar will weiterkämpfen © Helge Bauer
 

Die Neudorfer Straße in Viktring soll ein beliebter Schleichweg zwischen der Keutschacher und der Rosentaler Straße sein. Und das stößt den dortigen Anrainern sauer auf. Verkehrsteilnehmer würden sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h halten, zudem würden auch Lkw-Lenker gerne diesen Weg wählen. Außerdem sei die Straße sehr eng, dadurch komme es immer wieder zu Konfliktsituationen.

Im Herbst des Vorjahres haben Anrainer Verkehrsreferent Vizebürgermeister Christian Scheider (FPÖ) eine Unterschriftenliste übergeben. "Wir haben den Vorschlag unterbreitet, die Neudorfer Straße zwischen Emil-Hölzel-Weg und Rosentaler Straße in eine Sackgasse umzuwandeln", sagt Primoz Pucihar, einer der Betroffenen. Kürzlich bekamen die Anrainer eine negative Antwort. Im Ausschuss, der sich der Sache angenommen hat, waren auch Vertreter von Polizei und Fachexperten vertreten. "Die große Mehrheit hat den Vorschlag abgelehnt", sagt Scheider. Die Angelegenheit müsse weitgreifender beleuchtet werden. "Es wurde das Argument aufs Tapet gebracht, dass es woanders ein größeres Verkehrsaufkommen gibt und dass dort dann auch eine Sackgasse gefordert wird", sagt Scheider.

Bei einer Verkehrszählung wurden in der Neudorfer Straße 2000 Fahrzeuge pro Tag gezählt. Es gebe aber andere Straßen, wo zwischen 8000 und 10.000 Fahrzeuge unterwegs sind. Scheider zeigt sich weiterhin gesprächsbereit, räumt aber ein: "Ein Problem darf nicht verlagert werden." Die Anrainer fordern nach wie vor verkehrsberuhigende Maßnahmen ein. Pucihar könne sich auch Bodenschwellen oder ein Radar vorstellen.

Kommentare (1)

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Klatzerh
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Moderne Wertsteigerung!

Zuerst kauft man sich billig einen Baugrund direkt an einer Straße und dann fordert man eine Sackgasse - also quasi ein Fahrverbot damit man ungestört sein kann. Und wenn man das Haus+Grundstück dann verkauft, hat man 50% Gewinn gemacht. Super dieses Geschäftsmodell!!!

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