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Feistritz/Rosental Schwergewichtiger Streit um einen Stein

Ein Stein in Weizelsdorf, der an die Bauernbefreiung erinnert, wird zum Zankapfel.

Heinz Antonitsch sieht sich im Recht
Heinz Antonitsch sieht sich im Recht © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Zwei Tonnen schwer ist der Stein, der an die Bauernbefreiung 1848 erinnern soll: Aufgestellt hat ihn Heinz Antonitsch. Jetzt ist um den Stein ein Streit entbrannt. Zwar nicht direkt um den Stein, aber um den Platz. "Wenn das auf seinem Grund ist, stört mich das nicht. Wenn es auf öffentlichem Grund ist, stört es mich", sagt Marietta Köllich, ÖVP-Gemeinderätin und Nachbarin. "Das Grundstück war schon immer in meinem Besitz", wehrt sich Antonitsch und fügt hinzu: "Da lasse ich es auf einen Rechtsstreit ankommen." Einen Antrag werde er sicherlich nicht stellen. Laut der Bürgermeisterin von Feistritz im Rosental, Sonya Feinig (SPÖ), ist dieser Platz laut KAGIS aber öffentlicher Grund: "Wenn es öffentlicher Grund ist, muss Herr Antonitsch einen Antrag stellen." Die Bürgermeisterin wird jetzt eine Vermessung beantragen.

Antonitsch sieht diesem Vorhaben gelassen entgegen: "Kataster hin Kataster her. Die strittige Fläche ist eineinhalb Quadratmeter groß. Von einem Antrag kann die Gemeinde nur träumen." Mit der Aufschrift auf dem Stein erinnert der Weizelsdorfer Antonitsch übrigens an die Besitzer der Kurasch-Keusche: Und dass hier Jakob Hochkoflers Sohn nach der "Grundentlastung 1848 der erste Eigentümer und nicht mehr Untertan der Herrschaft Hollenburg" war.

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GordonKelz
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Lesenswert?

O B E LI I I I I X...... !!!!!

Gordon Kelz

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