KlagenfurtStadtwerke: So steht es beim Karré-Prozess

Im Jänner wurde der Arbeitsgerichtsprozess zwischen dem Ex-Vorstand Romed Karré und den Klagenfurter Stadtwerken abgeschlossen. Das Urteil, das schriftlich ergeht, ist noch ausständig.

Romed Karré fordert vor Gericht die Auszahlung seines Vorstands-Vertrages
Romed Karré fordert vor Gericht die Auszahlung seines Vorstands-Vertrages © KLZ/Markus Traussnig
 

Im Jänner wurde der Arbeitsgerichtsprozess, den der ehemalige Klagenfurter Stadtwerke-Vorstand Romed Karré gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber angestrengt hat, abgeschlossen. Das Urteil, das schriftlich ergehen wird, liegt bis jetzt noch immer nicht vor. Damit ist auch offen, ob Karrés Forderung nach mehr als einer halben Million Euro aus seinem Vorstandsvertrag erfüllt wird. „Wir rechnen jeden Tag mit dem Urteil“, sagt Stadtwerke-Vorständin Sabrina Schütz-Oberländer. 2017 mussten Rückstellungen für den Prozess und den damit verbunden Kosten gebildet werden.

Zur Vorgeschichte: Karré ist bei der Erstellung der Bilanz 2015 zurückgetreten, nach „monatelanger politisch motivierter Hetze“, wie der gebürtige Tiroler sagte. Er erhob schwere Vorwürfe gegen die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) und  ehemaligen Stadtwerke-Aufsichtsratschef Walter Groier.

Karré fordert die Auszahlung seines Vertrages, der noch bis 2019 gelaufen wäre. Der Aufsichtsrat hat Karré wegen „schuldhaften Fehlverhaltens“ im Nachhinein entlassen.

 

 

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Bond
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Spannend

Ist Karre nicht jener Vorstand, der seinem Aufsichtsratschef Leyroutz den Beratungsvertrag genehmigt hat? Und die Spesen natürlich. Ein Essen mit Verbund-Chef Sereinig um 20.000 Euro. Ein Arbeitsessen halt.

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