KlagenfurtGemeinderat beschloss das Alkoholverbot

Heute beschließt der Klagenfurter Gemeinderat das Alkoholverbot am Heiligengeisplatz und im Lendhafen. Auch über Umbesetzungen im Aufsichtsrat der Stadtwerke wird heute debattiert.

Petritz wurde im Jänner als Stadtrat angelobt
Petritz wurde im Jänner als Stadtrat angelobt © KLZ/Markus Traussnig
 

56 Anträge stehen heute im Klagenfurter Gemeinderat zur Abstimmung an. Während es sich bei mehreren Anträgen nur um Formalitäten handelt - etwa Grundverkäufe auf dem Areal "Neues Wohnen" in Hörtendorf - versprechen andere Tagesordnungspunkte hitzige Debatten. Etwa eine Umbesetzung im Aufsichtsrat der Stadtwerke Klagenfurt. Hier wird Franz Petritz (SPÖ) nach seinem Aufstieg zum Stadtrat von Martin Lemmerhofer, ebenfalls SPÖ-Gemeinderat, abgelöst. Die FPÖ hingegen möchte seit Monaten Walter Groier ablösen, ein Ansinnen, das ihr von Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) verwehrt wird.

Um drei Projekte in der Stadt umzusetzen, werden auch drei Teilbebauungspläne geändert: jener für das Landesmuseum Rudolfinum, für das ehemalige KTZ-Gebäude und das Fruhmann-Haus am Kardinalplatz.

Ebenfalls am Plan: das befristete Alkoholkonsumationsverbot am Heiligengeistplatz und im Lendhafen.

 

 

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Danke für Ihr Verständnis.

archiv
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Die Punkte der "Fragestunde" sind kaum nachvollziehbar.....


Wenn man bedenkt, was dieser "Gemeinderat" monatlich an Steuermittel verschlingt und was da "Unwichtiges" lang und breit diskutiert und beschlossen wird - wozu brauchen wir das alles?

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gintonicmiteis
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Sie haben leider recht.

Alle 2 Monate geschieht eine Gemeinderatssitzung. Jeder Gemeinderat kassiert jedoch monatlich mehr als 800 Euro.
Die (leider meist einzige) Gegenleistung? Das Händchen zu heben, wenn es der jeweilige Fraktionsvorsitzende so anweist.
Kennen sich die Gemeinderäte bei den Materien, über die sie abstimmen, ausreichend aus? Nein, eher im Gegenteil - Wissen und Kritik ist sogar unerwünscht.

So gesehen ist es eine Pseudo-Demokratie mit Versorgungsposten für brave Parteibuchgänger auf Steuerzahlerkosten. Und solange die Wähler unreflektiert genug sind, bei diesem Spielchen mitzuspielen, wird sich nix ändern.

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