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KlagenfurtAsyl: Großquartiere in Klagenfurt werden Lagerhalle

Ende März werden die beiden Klagenfurter Asyl-Großquartiere des Bundes in Lagerhallen umgewandelt. In den sechs Kärntner Bundes-Quartieren derzeit nur 243 Flüchtlinge.

Die Siriushalle wird zur Lagerhalle umfunktioniert
Die Siriushalle wird zur Lagerhalle umfunktioniert © Kleine Zeitung Weichselbraun
 

Das Innenministerium betreibt derzeit sechs Asylquartiere in Kärnten. Zwei davon, nämlich die Sirius- und die Baumaxhalle in Klagenfurt, sind ab Ende März keine Asylquartiere mehr.

„Diese beiden werden in Lagerhallen umfunktioniert. Das kann aber jederzeit wieder geändert werden“, sagt Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Innenministeriums. Von den 4354 derzeit in Landes- und Bundeseinrichtungen in Kärnten untergebrachten Flüchtlingen sind nur noch 76 Flüchtlinge in der Sirius- und 29 in der Baumaxhalle. „Kapazität haben beide für jeweils 450 Personen“, sagt der Leiter des Landes-Flüchtlingsreferates Udo Puschnig.

Zahl der Flüchtlinge sinkt

Im Verteilerquartier Ossiach (Kapazität 150 Personen) sind derzeit neun Flüchtlinge untergebracht, in Krumfelden bei Althofen (150 Kapazität) 30 Flüchtlinge, im Quartier für unbegleitete Minderjährige in Finkenstein acht Jugendliche (76 Kapazität) und in Langauen bei Villach 91 Flüchtlinge (Kapazität 250). Puschnig sagt auch, dass die Zahl der Flüchtlinge leicht sinkend ist: „Voriges Jahr im März waren in Kärnten 5285 Flüchtlinge.“ Man merkt auch, dass mehr Menschen in ihre Heimatländer zurückkehren: Waren es 2014 52 Rückkehrer, 112 im Jahr 2015, 150 im Jahr 2016, sind es bis zum heutigen Tag schon 32. Die meisten Flüchtlinge kommen nach wie vor aus Afghanistan, nämlich 2044 Personen. „Danach kommt Syrien mit 620 Personen“, sagt Puschnig.