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KlagenfurtWirbel um Betriebsansiedlung im Wohngebiet

Anrainer in Tessendorfer Siedlung besorgt, sie befürchten Lärm und Schmutz. Einsprüche werden geprüft.

Besorger Anrainer Erich Urabl © Krainz
 

Zur gewerberechtlichen Verhandlung für eine Betriebsanlage im Klagenfurter Siedlungsgebiet Tessendorf kamen diese Woche besorgte Anrainer. "Wir wollen hier keinen neuen Betrieb, der Service- und Reparaturarbeiten durchführt. Die alte Lkw-Werkstätte hat nur Schmutz und Lärm gebracht", sagt Erich Urabl, der einen seitenlangen Einwand geschrieben und Unterschriften gegen die Betriebsansiedlung gesammelt hat.

Kommentare (2)
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CuiBono
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@Lage79

Ich sehe das auch so.

Da ich ein Stück weiter "draußen" - von Poppichl in Richtung Karnburg - wohne, fahre ich seit 35 Jahren praktisch täglich durch Tessendorf.
Diese Betriebsstätte besteht dort seit Urzeiten und war - wenn ich micht richtig erinnere - anfangs eine NL und Werkstätte einer Maschinenfabrik. Das dürfte ein wenig lärmintensiver gewesen sein als die dann folgenden und der aktuelle Betrieb.

Ich kann auch technisch mit der Argumentation des scheinbar ziemlich viel Tagesfreizeit zu habenden Herrn Urabl nix anfangen ist mir doch nicht bekannt, dass jemals eine "Gasflasche" mit Kältemittel explodiert wäre.

Was MICH als Durchfahrer dort stört - es gab dort früher eine 50kmh-Beschränkung. Mit der zunehmenden Verbauung (wo die neuen Häuser fast auf der Durchzugsstraße stehen) kam dann der 30er (an den sich eh die Meisten nicht halten). Wie geht es weiter? Wird zukünftig eine Wohnstrasse draus?

Es scheint ohnehin ein beliebtes Spielchen (nicht nur) der Klagendorfer Stadtpolitik zu sein, neuen Siedlungsbau unter bauträgerlicher Ausnützung auch der letzten Quadratzentimeter frei zu geben und evtl. dort schon lange vorhandene Straßen auf die andere als Zubringerwege angewiesen sind, mit Beschränkungen zu versehen.

Dass dann auch noch meistens auf eine Strassensanierung - nachdem durch den Siedlungsbau alles in Grund und Boden gefahren wurde - bzw. jahrelang auf die Instandhaltung zu verzichten, ist eine andere "Baustelle".

Lage79
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Wenn ich das schon lese „besorgter Anrainer“

Der Ort für die neue Betriebsansiedelung ist ein Gelände wo seit über 25 Jahren immer ein Betrieb war und zwar schon vor der Zeit wo in Tessendorf jeder Meter für Wohnbau verbaut wurde. Also ich verstehe hier die Diskussion einfach nicht 🤷🏻‍♂️ Zusammenfassend für die nicht Tessendorfer - das Betriebsgelände war schon da als noch Ackerflächen und nicht Wohnblöcke in direkter Nähe waren.