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BuchneuerscheinungArbeitslos in der Krise: Klagenfurter Autor bringt seine Notlage zu Papier

Mit der Krise war auch der Job weg. Wie soll man als Künstler in dieser Zeit weitermachen? Das bedrückende Ringen um eine Arbeit beschreibt Autor Stefan Feinig in „374“.

Stefan Feinig verfasst seine literarischen Werke in beiden Kärntner Landessprachen © KK/Jennifer Freund
 

Am 18. Februar 2020 kommt Stefan Feinigs (33) Tochter auf die Welt. Die Freude war groß. Doch dann kam die Krise. Und Feinig verlor seinen Brot-Job in der Gastronomie, mit dem er sich sein Leben als Autor finanziert hat. „Ich wusste, dass, wenn ich meine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf mache, ich höchstwahrscheinlich nicht davon leben werde können. Den Job zu verlieren, war aber bitter“, sagt der studierte Publizist und Philosoph. Der Weg zum AMS fiel ihm schwer. „Man wird so sozialisiert, dass man Probleme selber lösen soll“, sagt Feinig, der in Suetschach bei Feistritz im Rosental aufwuchs und in Wien lebt.

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