Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Gemeinderatswahl 2021Warum Christian Scheider auf ein gutes Abschneiden der FPÖ hoffen muss

Die einstigen Parteifreunde sind immer noch eng miteinander verbunden - auch über den Wahltag hinaus.

Gemeinderat Klagenfurt Oktober 2019
Ein Bild aus vereinten Tagen: Scheider und Germ © (c) Markus Traussnig (Markus Traussnig)
 

Erst wenn ihn die Partei aus einer Haftung für einen Wahlkampfkredit entlasse, sei er bereit, sein Mandat aufzugeben, erklärte Christian Scheider wenige Tage vor seiner Abwahl als Stadtrat. Diese ist mittlerweile vollzogen – die Haftung aber immer noch aufrecht. Für den Kredit über 200.000 Euro bei einer Kärntner Bank haftet neben Scheider auch Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Abbezahlt soll er mit Parteiförderungen werden, die nach der Wahl fließen. Wobei die FPÖ offenbar vorsichtig geplant hat. Wenn man fünf bis sechs Mandate erreicht, ist der Kredit bereits bedeckt, heißt es von Insidern. Bei der Wahl 2015 erreichte man 13 Mandate. „Man wollte vorsichtiger agieren als beim letzten Wahlkampf, der mit einem Budget von 700.000 Euro geführt wurde“, ist zu hören. De facto muss Scheider, wenngleich er für das Team Kärnten antritt, auf ein gutes Abschneiden der FPÖ hoffen - damit seine Kredithaftung nicht schlagend wird.

Kommentare (3)
Kommentieren
GordonKelz
1
3
Lesenswert?

Die sollen endlich das Desaster erfahren,

dass seit Haider begonnen aber nicht zu Ende geführt wurde! Die Menschen würden aufschreien, wenn Sie erfahren würden, wieviel Steuergeld diese Fraktion praktisch für NICHTS, immer noch kassiert!
Gordon Kelz

oscar71
0
6
Lesenswert?

D.h die einzigen Alternativen zu der dzt. Stadtregierung

heissen dann: FPÖ, Team Klagenfurt (Jandl), Team Kärnten (Scheider) und die hirnverbrannten Pinken.
Sehr schade, gerade in der dzt. Pandemie hätte man die GR-Wahlordnung dahingehend etwas lockern können (/2 beispielsweise oder Erklärungen via handysignatur oä.)

archiv
0
11
Lesenswert?

Parteiförderungen bei Gemeinderatswahlen?


Seit wann gibt es diese "Parteiförderungen" und wie viel Steuergeld wird dafür in Kärnten ausgegeben?