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Kommunen wegen Corona vor der Pleite"Der Hammer für Gemeindekassen kommt erst"

Die Gemeinde-Budgets sind durch die Corona-Krise hinfällig. Bürgermeister fordern Hilfspakete und Perspektiven.

Die Budgets der Gemeinden werden von der Corona-Krise massiv getroffen © (c) Helmuth Weichselbraun
 

Vor dem Moosburger Gemeindeamt ließ Bürgermeister Herbert Gaggl (ÖVP) eine Osterdekoration anbringen. „Damit die Leute, die zur Apotheke gehen, wenigstens ein Gefühl von Normalität haben“, sagt Gaggl – im Wissen, dass es in der Gemeindestube derzeit alles andere als normal abläuft. „Ertragsanteile werden wegbrechen, die Kommunalsteuer wird sinken, gleichzeitig steigen die Umlagen für das Gesundheits- und Sozialwesen“, rechnet Gaggl nüchtern vor, um dann plakativ das Ergebnis zu präsentieren: „Wenn sich nicht etwas ändert, sind 90 Prozent der Kärntner Gemeinden im September pleite.“ Denn Pflichtausgaben, von der Miete bis zu Ratenzahlungen, etwa für Feuerwehrautos, müssen dennoch geleistet werden. Gaggl hat seine Mitarbeiter angewiesen, „bei jeder Kostenstelle zu schauen, ob man nicht noch ein paar Hundert Euro sparen kann“.
Ein Schritt, den auch Karl Dovjak (SPÖ), Bürgermeister von Keutschach, veranlasst hat – nachdem er zuvor jene Mitarbeiter, die nicht in öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen waren, gekündigt hat, beziehungsweise wurden sie für den Sommer-Betrieb am Pyramidenkogel nicht aufgenommen.

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Danke für Ihr Verständnis.

duerni
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Ist es das wert? Wir fliegen nach Bali und Singapour, essen Bananen ...

im Dezember, kaufen Spielzeug aus China, usw. - jetzt sind wir alle schockiert, dass da aus China nicht nur billiges Zeug kommt sondern auch "chinaspezifische Viren". Ja, DAS IST Corona! Die Tiermärkte mit exotischen Lebewesen und desolate Hygienezustände - auch das ist China. Haben wir vergessen, dass China eine Diktatur ist - ein Überwachungsstaat? Wohlverhalten der Chinesen geht vor Gesundheit.
Wuhan ist MITNICHTEN virenfrei! Das ist nur offizielle Information.
Wir ernten mit Covid19 jetzt, was wir gesät haben - GLOBALISIERUNG!
Unsere Probleme - Quarantäne, Intensivbetten, Mangel an medizinischen Schutzartikel, Niedergang der Wirtschaft weltweit, Pleiten unschuldiger kleiner Unternehmen und vieler Selbstständiger - das ALLES verdanken wir unserer übertriebenen Sucht nach Mobilität und Konsum. Die Werbung suggeriert uns Bedürfnisse, die wir ohne sie gar nicht hätten.
Kehren wir zurück in UNSERE Gemeinden - DIE sind unser Lebensmittelpunkt.
Kaufen wir am Markt und nicht im SUPER-Markt!
Österreich kann sich selbst versorgen - und wenn wir unsere Intelligenz einsetzen, haben wir auch genug Arbeit im Land.
ÄNDERN WIR UNSEREN LEBENSSTIL - SONST GEHEN WIR UNTER!

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Amadeus005
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Sehe ich auch so - Mietreduktion ist Anfütterung

Die Gemeinden/ das Land können sich das nicht leisten. Bedürftigen zu helfen ist okay. Da gibt es Familiengrößen, geänderte Einkommen, ...
Aber nur dann!!! Wieviele mit sicherem Staatssalär sitzen in Gemeindewohnungen? Noch mehr Bevorteilung der Beamten und Staatsdiener?

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SANDOKAN13
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Natürlich werden uns

in den nächsten Jahren gigantische Steuer- und Gebührenerhöhungen ins Haus stehn. Oder glaubt jemand, das GEld regnet von den Bäumen, wo jetzt soviele finanziell unterstützt werden müssen. Die Maastrichtdefizitgrenze der Staaten wird auch kein Thema mehr sein.

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walterkaernten
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kosten , struktur

@sandokan13
Bin ganz bei ihnen.
Deshalb mein vorschlag:

1.
Gemeinden zusammen legen
ca 100 000 einwohner je gemeinde.
Aber ALLES transparent.

2.
Stadträte abschaffen

3.
Bezirksebene abschaffen.

4.
Länder:
Landesgesetzgebung abschaffen
Wozu benötigt das KLEINE ÖSTERREICH 10 regierungen?
Dadurch könnte man in der Verwaltung und politischer ebene VIELES einsparen

5.
Bundesrat abschaffen.

6.
Nationalrat auf ca 80 kürzen.
Dann wäre das im verhältnis zu DEUTSCHLAND gleich

7.
Bundespräsident wie die SCHWEIZ.
Funktioniert bestens und erspart viel geld.

8.
Wenn das durch wäre, dann gäbe es noch vieles.....

Mit dem ersparten SCHULDEN zurück zahlen.

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Kaerntner28
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Kosten - Struktur

Lieber Walter.

Gebe Ihnen ja bei einigen Punkten Recht, aber ganz so leicht, wie Sie es meinen, ist es dann doch nicht. Bezirksebene bin ich voll bei Ihnen. Das es auf Landesebene viele Einsparungen gibt ist selbstredend. Schwieriger wird es bei den Gemeinden. Österreich ist sehr klein strukturiert und der Föderalismus hat auch gute Seiten, da es gerade die Gemeinden sind, die am effizientesten Arbeiten. Eine Zusammenlegung wird sicher früher oder später kommen, aber nicht in der Größenordnung von 100.000 Einwohner. Wenn Sie in Heiligenblut leben, müssten Sie dann bis nach Villach fahren um in Zukunft behördliche Wege auf sich zu nehmen, bzw. wird dann gerade im Gesundheitswesen gespart (KH Spittal fällt dann). Aufgrund der "kleinen Städte" gibt es "kaum Stadträte". Wenn Sie diese abschaffen wollen, dann "regieren" in jeder Gemeinde (nach Ihrer Auffassung ab 100.000 Einwohner) nur noch drei Personen. Bürgermeister(in), 1. und 2. Vizebürgermeister(in), da der Vorstand das Gremium mit den meisten Befugnissen ist. Sprich jede Art von Demokratie wäre somit unterbunden. Da die führende Partei selbst bei 30% eine Absolute hätte, wenn Sie gleichzeitig den Bgm stellt.

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