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GrüneSchmid-Tarmann: „Es ist Zeit für eine Verjüngung“

Die Klagenfurter Gemeinderätin der Grünen, Evelyn Schmid-Tarmann, beendet Periode und zieht sich aus Politik zurück.

Seit 17 Jahren engangiert sich Evelyn Schmid-Tarmann in der Politik © Markus Traussnig
 

Eine „gefällige Winkekatze, die brav die Hand hebt, wenn es gewünscht wird“ war die Klagenfurter Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann nie. Das gibt die Grünen-Mandatarin auch offen zu: „Ich bin kompromissloser, konsequenter und radikaler als andere.“ In den 17 Jahren ihrer politischen Tätigkeit ist die pensionierte Lehrerin dadurch immer wieder mit Vertretern anderer Fraktionen, aber auch ihren eigenen Parteikollegen zusammengestoßen. Vor allem mit der Rolle der Grünen als willfähriger Koalitionspartner der SPÖ im Klagenfurter Rathaus hat sie immer wieder gehadert. Während etwa Klubobmann und Stadtrat Frank Frey und Gemeinderätin Margit Motschiunig Entscheidungen mit der SPÖ und ÖVP mittrugen, schwamm Schmid-Tarmann oft selbstbewusst gegen den Strom – vor allem, wenn es um den Erhalt von historischen Gebäuden und die Verbauung von freien Flächen ging.

Kommentare (2)

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gintonicmiteis
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3
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Ein großer Verlust für diese Stadt!

Mir wäre lieber, die diversen Winkekatzen aus dem Gemeinderat würden ihren Abschied verkünden...

archiv
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380 kV-Ring Kärnten ....

Die Kärntner Nationalratsabgeordneten Frau Fr. Voglauer zum geplanten Ausbau der Höchstspannungsleitung:
- "Sicher ist es nicht schön, wenn Leitungen herumhängen. Die Anbindung ist für den Wirtschaftsstandort aber sicher wichtig".

Auch im Süden von Klagenfurt wird zumindest im Stadtteil St. Ruprecht diese Höchstspannungsleitung gebaut - warum hat Frau Schmid-Tarmann dieses Thema mit den für die Anrainer zu erwartenden Nachteilen noch nicht zur Diskussion gestellt?