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RosentalWie man dem Klimawandel im Kleinen begegnen will

Vier Rosentaler Gemeinden haben sich zur Klimaanpassungs-Modellregion zusammengeschlossen. Man will Bewusstsein für die Herausforderungen der Wetterextreme schaffen.

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Auch zahlreiche Baumpflanz-Aktionen gab es im Rahmen der Klar-Aktion bereits © Kampus
 

Zierblumen, die mit Hitzeperioden umgehen können, Gemüsepflanzen, die trotz Temperaturen weit über 30 Grad Celsius keinen Schaden nehmen – im „klimafitten Eck“ in der Gärtnerei Wunder in Ferlach hat man auch das Sortiment auf die Herausforderungen des Klimawandels eingestellt. Das Eck ist eines der sichtbaren Resultate der Klimawandelanpassungs-Modellregion Carnica (Klar). Seit 2018 bemüht man sich in den Gemeinden Zell/Sele, St. Margarethen, Ferlach und Feistritz darum, Bewusstsein für den Klimawandel zu schaffen. Manja Kampus, Klar-Managerin, hält Vorträge an Schulen und Kindergärten, koordiniert die Hitzekümmerer, die älteren Menschen an Sommertagen bei Alltagserledigungen helfen, und organisiert auch Expertenvorträge, etwa für Land- und Forstwirte. „Gerade am Land ist es noch schwieriger, den Menschen klar zu machen, dass sich etwas verändert“, sagt die studierte Agrar- und Bildungswissenschaftlerin. Dass über Jahrzehnte eingeübter Umgang mit der Natur neu überdacht werden muss, werde erst akzeptiert, wenn man Wetterextreme unmittelbar spüre. „Mit dem Thema, wie wichtig der Mischwald ist, können wir erst durchdringen, seit es bei einem Sturm den Görtschacher Wald niedergelegt hat.“

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