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KlagenfurtStadtwerke prüfen Klage gegen Gemeindemandatar

Eigentümervertreterin, Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), lässt prüfen, ob Gemeinderat Klaus-Jürgen Jandl (Team Kärnten) belangt werden kann. FPÖ kritisiert dieses Vorgehen.

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© KLZ/Markus Traussnig
 

Die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), die zugleich Eigentümervertreterin der Stadtwerke Klagenfurt (STW) ist, wirft Gemeinderat Klaus-Jürgen Jandl (Team Kärnten) eine „Schädigung des Traditionsunternehmens Stadtwerke“ durch die Verbreitung von „glatten Unwahrheiten“ vor. Damit bezieht sie sich auf Sitzung des Klagenfurter Gemeinderates am Dienstag, in der Jandl behauptet hatte, die STW hätten den Jahresabschlusses 2018 nicht rechtzeitig an das Firmenbuch gemeldet und müssten deshalb „Strafe zahlen“.

Kommentare (5)

Kommentieren
gintonicmiteis
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Methoden wie in einem totalitären Regime...

sowas kennt man von Orban oder Erdogan: genauso werden dort Kritiker eingeschüchtert und mundtot gemacht.

Die seltsame Abschreibung der STW lassen sogar nach einem kritischen Nachfragen dringend rufen! Für mich als Zwangskunde der STW sollte Jandl nicht geklagt, sondern in den Aufsichtsrat ernannt werden.

Den Sesselhockern der anderen Parteien würde ich ans Herz legen, einen Misstrauensantrag gegen diese Bürgermeisterin einzubringen, denn mittlerweile bewegen wir uns in die gegenteilige Richtung einer "Demokratie"... ich erinnere nur mal, was sie mit ihrer anderen aktiven Kritikerin Schmid-Tarmann machen wollte! :-O

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CuiBono
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Mehr als pikant

man könnte auch sagen ungustiös.

Da lagerte man - die Politiker, in treuhänderischer Vertretung der eigentlichen Eigentümer, nämlich der Bürger der LH-Stadt - einen öffentlichen Mediennahversorger in eine eigenständige Aktiengesellschaft aus. Mit aktienrechtlich zu eigenständigem weisungsfreiem verantwortungsvollen Handeln verpflichteten Vorständen. Und dem Vernehmen nach mit dem klaren Auftrag, jährlich eine Million Nettogewinn in die Stadtkasse abzuführen.

Und jetzt, wo sich ein politischer Mandatar ebendieser LH-Stadt erdreistet, Fragen zu stellen, taucht aus dem Nichts die scheinbar sehr angerührte Frau Bürgermeister auf und droht mit Klage.

Ist die "Rote Löwin" jetzt die Pressesprecherin der StW-Vorstände?
Oder in welchem Auftrag sonst agiert die Dame hier?
Oder ist es neuerlich Aufgabe der AR-Chefin sich in die operativen Geschäfte einer AG-Führung einzumischen?

Wie immer in Klagendorf - Fragen über Fragen und keine Antworten!

Ich hoffe inständig, die Bürger und Wähler finden anlässlich der nächsten GR-Wahlen eine passende Antwort und beenden diese tragische Komödie, genannt Stadtführung.

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Don Papa
2
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"Ermöglicher"

Und Mathiaschitz darf gestern in der Stadtsenatssitzung behaupten dass die Stadt kein "Ermöglicher" von For Forest ist. Alleine durch das zur Verfügung stellen des Stadions, egal ob entgeltlich oder unentgeltlich, ist die Stadt "Ermöglicher"

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archiv
3
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Überschrift: Stadtwerke prüfen Klage gegen Gemeindemandatar

Im Bericht steht u.a.:
- Die Eigentümervertreterin lässt jetzt rechtlich prüfen, ob Jandl beziehungsweise das Team Kärnten wegen Verleumdung beziehungsweise Kreditschädigung belangt werden können. Außerdem werde eine Schadenersatzklage gegen Jandl geprüft.

Fragen:
Prüfen die Stadtwerke eine Klage?
Prüft die Eigentümervertreterin eine Klage?
Oder beide?
Gibt es einen Auftrag der Eigentümer für eine derartige Prüfung?
Und überhaupt - sind das die "Aufgaben" eines Eigentümervertreters - oder was genau sollte ein Eigentümervertreter tun?

Wo bleiben/gibt es Information und Erklärungen der Eigentümervertreterin zum Punkt der "70 Millionen Euro Abschreibung der Energie-Tochter?

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Bond
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Klage

Dann sollte die Bürgermeisterin vielleicht auch den Kärntner Monat klagen, der geschrieben hat, die Stadtwerke hätten bei der Bank für Kärnten keinen Kredit bekommen. Oder die Kleine Zeitung, die geschrieben hat, die Stadtwerke mussten ihre Energieversorgungsgesellschaft um die Hälfte abwerten. Und was ist mit dem Klo im Europa Park? Das kann doch nicht tatsächlich 280.000 Euro gekostet haben, wobei Grundstück und Anschlüsse schon vorhanden waren.

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