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SommergesprächManuel Jug: „Auch Slowenen sind stolz auf Kärnten“

Manuel Jug ist Vorsitzender des Volksgruppenbeirats. Weitere zweisprachige Ortstafeln fordert er nicht. Die slowenische Sprache habe eine Zukunft, wenn sie in Vereinen gelebt werde.

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Jug stammt aus Zell/Sele und studiert an der Universität Klagenfurt. Seit November ist er Obmann des Zentralverbands slowenischer Organisationen © Just
 

Diese Ortstafel im Hintergrund an der Alpen Adria Universität Klagenfurt ist wohl die einzige zweisprachige Tafel in Kärnten, die nicht umstritten war. Haben Sie als 21-Jähriger Verständnis für den Ortstafelkonflikt der 1970er-Jahre?
MANUEL JUG: Ich glaube, die Menschen sind erleichtert, dass es diese Lösung gibt. Es ist ein breiter Kompromiss, auch mit der Öffnungsklausel, die in Bleiburg vier neue Tafeln brachte. Verständnis? Ich akzeptiere andere Meinungen, etwa auch zum Abwehrkampf.

Ihre Vorgänger als Slowenenvertreter haben massive Anfeindungen erfahren, weil sie Kärntner Slowenen sind. Ging es Ihnen auch noch so?
Nein, nie. Egal, ob wir mit dem Fußballverein wo waren, noch in einer anderen Situation.

Kommentare (2)

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BernddasBrot
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10
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Möchte mich dabei

auch bei Frau Univ.Prof. Katja Sturm - Schnabl und Bojan - Iljia bedanken , für ihre Enzyklopädie der slowenischen Kulturgeschichte in Kärnten / Koroska ( mehr als 160 Autoren angeführt ). Wurde übrigens 2016 im Landesarchiv im Beisein des Landesarchiv -Direktors und slowenischen Generalkonsul vorgestellt. ..moje spostovanje , res......

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Civium
1
15
Lesenswert?

Die Jugend ist unsere

Zukunft und ich freue mich für die jungen Leute das heute das Verbindende und nicht das Trennende in den Vordergrund gerückt ist.
Die Politik der Vergangenheit hatte nicht begriffen das sie den falschen Weg geht, sie hat beiden Volksgruppen geschadet!
Die Aufgabe künftiger Generationen ist ,diese Defizite auszugleichen.
Wir sollten in Kärnten Chöre nicht als deutsche oder slowenische bezeichnen, sondern als Kärntner Chöre deutschsprachig oder slowenischsprachig.
Die zweisprachige Ortstafel an der Universität Klagenfurt zeigt die Vielfältigkeit unseres Heimatlandes , ähnliches wurde ich auch in Bewerbung unseres Tourismus wünschen.
Viele Touristen sind oft überrascht das sie erst vor Ort merken dass Kärnten zweisprachig ist.
Schönen Sonntag, lepo nedeljo!

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