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Bodypainting FestivalKärnten sendet ein buntes Bild in die Welt

Das Bodypainting ist eine Erfolgsgeschichte "Made in Kärnten".

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Körper und Farben verschmelzen beim Bodypainting © WB Production
 

Nein, den Massengeschmack trifft das Bodypainting Festival, das in dieser Woche rund um das Klagenfurter Stadttheater über die Bühne geht, sicher nicht – das zeigt schon der Blick aufs Musik-Programm. Songcontest-Siegerin Conchita Wurst polarisiert mit Geschlechterscharade, Rapper Left Boy strapaziert mit Stilbrüchen. Doch den Massengeschmack – so es ihn noch gibt – treffen auch Andrea Bocelli, Rammstein und Andrea Berg, die im Wörthersee Stadion spielen werden, nicht. Und dennoch: Da wie dort werden tausende Besucher kommen – und alleine dieses springlebendige polyglotte Treiben als Komplementär zu Kirchtagen und Feuerwehrfesten ist Anlass zur Freude!


Nur: Beim Bodypainting darf man – unabhängig von Geschmacksfragen – noch eine solide Portion Lokalpatriotismus drauf packen. Denn daran, dass das Anmalen von Körpern zur Kunstform wurde, hat das Festival einen nicht klein zu redenden Anteil. 1998 gab es das erste Festival, seither entwickelten Firmen neue Farben, Künstler neue Techniken und Fotografen und Filmer beschäftigten sich damit, wie man aus vergänglichen Kunstwerken Ikonen von Dauer schaffen kann. Nicht schlecht für ein einziges Festival – und noch besser für Kärnten und das Bild, das man von hier aus in die Welt sendet.

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