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KlagenfurtWegen Behinderung in der Geriatrie untergebracht

Fachtagung für Menschen mit Behinderung beschäftigt sich mit dem Thema selbstbestimmt Leben - und den rechtlichen Graubereichen.

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Franz-Joseph Huainigg erklärt das Leben mit persönlicher Assistenz © Ballguide
 

Es sind nur Einzelfälle, aber sie zeigen einen Graubereich auf, mit dem die Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung zu kämpfen hat: Zwei schwerstbehinderte Menschen werden aktuell im Klinikum Klagenfurt als „chronisch Kranke Menschen“ in der Geriatrie untergebracht. Ein Zustand, der laut Isabella Scheiflinger, Anwältin für Menschen mit Behinderung, nicht nur fachlich der falsche Zugang sei, sondern auch der UN-Behindertenrechtskonvention widerspreche. „Es fehlt an einem Rechtsanspruch auf die persönliche Assistenz“, schildert Scheiflinger. Diese würde es Menschen mit Behinderung ermöglichen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Was man – trotz schwerer Behinderung – darunter versteht, wird der Buchautor und Ex-Politiker Franz-Joseph Huainigg im Rahmen einer Fachtagung am Freitag in Velden erklärten. Valide Zahlen über den Bedarf an persönlicher Assistenz hat Scheiflinger nicht, „in ganz Kärnten sind es aber jedenfalls weniger als 2000 Personen“.

Kommentare (1)

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GordonKelz
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2
Lesenswert?

DIESE EINZELFÄLLE....

...haben mit denen die wir zur Genüge kennen, aus kranken Hirnen einer kranken Ideologie gar nichts zu tun!!!
Das sind Einzelfälle hinter denen das Schicksl von Menschen steht, deren Leben vornehmlich aus schwerer Krankheit besteht. Selbstverständlich haben die ein Recht auf ein Selbstbestimmtes Leben. Sie einfach wie Unrat unter den Teppich zu kehren, kann und wird niemals eine Lösung sein und ist menschenverachtend.
In Kärnten bekannt durch ein unbrauchbare
Bestattungsgesetz...will man hier weiter machen? Das ist ungeheuerlich!
Gordon Kelz

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