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KlagenfurtJetzt fix: Radfahren in der Klagenfurter Fußgängerzone wird verboten

Nach einer Empfehlung der Polizei reagiert man im Rathaus: In der Wiener- und Kramergasse wird man in Kürze das Rad nur mehr schieben dürfen.

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Bald wird man nicht mehr mit dem Rad durch die Kramergasse fahren dürfen © Weichselbraun
 

Radfahrer, die rücksichtslos durch die stark belebte Klagenfurter Fußgängerzone fahren und für gefährliche Situationen sorgen, gehören zum täglichen Ärgernis. Damit soll jetzt Schluss sein: Spätestens bis Juli wird es laut Verkehrsreferent Stadtrat Christian Scheider (FPÖ) ein temporäres Radfahrverbot für die Kramer- und Wienergasse samt Eisen- und Glasergasse geben. „Eine breite, politische Mehrheit steht jetzt hinter dem Vorhaben“, sagt Scheider nach einer Sitzung des Verkehrsausschusses. Jetzt werden Institutionen und Behörden über die geplante Verordnung informiert und danach tritt diese in Kraft. Scheider schätzt, dass dies noch im Juni der Fall sein wird. „Uns geht es nicht darum den Radverkehr auszubremsen, sondern um eine intelligente Lösung, für einen Bereich, in dem es ständig Konfrontationen gibt.“

Kommentare (7)

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Chris5671
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Radfahrer raus - Autos rein

Eine völlig falsche Maßnahme in Zeiten von "fridays for future". Andere Städte europaweit machen es vor und verbannen sukzessive Autos aus dem Innenkern. Ich würde mir hier mehr Mut von den Politikern erwarten und gerade beim ideologiefreien Thema "Umweltschutz" eine Zusammenarbeit ALLER Parteien wünschen. Autos haben in einer Stadt nichts zu suchen. Hierfür ist die Stadtpolitik verantwortlich, geeignete Maßnahmen einzuleiten und nicht Jahrelang (!) darüber zu diskutieren, wie man einen längst überfälligen Pfarrplatz Autofrei bekommt, samt Bürgerbeteiligungen, Ausschreibungsverfahren etc., nur um zum Entschluss zu kommen, dass alle Parteien und Bürger einer Meinung sind, trotzdem aber nichts geschieht. Und von einzelnen Wirtschaftsvertretern aus der Bahnhofstraße, die offensichtlich noch in einer anderen Zeit leben, sollte man sich schon gar nicht beeinflussen lassen, nur weil diese der Meinung sind, jedes Geschäftslokal in Klagenfurt sollte wie ein Fachmarktzentrum behandelt werden, wo mindestens ein Dutzend Kundenparkplätze von Nöten sind. Die Erde ist nicht stehen geblieben, Innovationen sind erlaubt. Jetzt ist der Gemeinderat gefordert (wobei ich hier noch an das anscheinend schon vergessene Leitbild von 2017 erinnern darf).

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büffel
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verschiedenes Paar Schuhe

Völlig Deiner Meinung, daß die Autos so weit wie möglich aus der Innenstadt raus müssen.
Nur geht es hier nicht um Autos in der Innenstadt, sondern um (rücksichtslose) Radfahrer in der Fußgängerzone.
Nicht jeder Radfahrer verhält sich umweltbewußt, wobei mit Umwelt auch die Mitmenschen gemeint sein sollen.

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Chris5671
1
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nicht wirklich...

Nur kann ein rücksichtsloser Radfahrer weitaus weniger Schaden anrichten, als ein rücksichtsloser Autofahrer (zB am neuen Platz), weshalb sich hier alles wieder relativiert. Hier wird ganz klar der falsche Hebel angesetzt und, was ich noch schlimmer finde, eine falsche Botschaft vermittelt. Andere haben auch schon beschrieben, wie es in anderen Städten funktioniert. Auch kann man jeden mündigen (und auch unmündigen) Menschen zutrauen, dass er seinen Hausverstand einsetzt und nicht mit vollen Karacho durch die Fußgängerzone brettert. Weil dann muss ich nach dieser Maßnahme auch jetzt sofort die Autos in der Begegnungszone verbieten, da hier rücksichtslose und, was anscheinend noch eher der Fall ist, ahnungslose Fahrer Minütlich eben mit vollen Karacho durch brettern. Ein Miteinander zwischen Fußgänger und Radfahrer muss möglich sein.

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Wingmaker
9
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Tafeln "Radfahren nur im Schritttempo" aufstellen!



Warum funktioniert das in anderen Städten?

Es gibt sicher Bereiche in der Fussgängerzone, die nicht geeignet für Radfahrverkehr sind wie die Kramer- bzw. Wienergasse. Nord-Südverbindungen gibt es etliche, die für Radfahrer geeignet sind, zb. Tabakgasse oder Badgasse. Der Alte Platz ist aber breit genug, um die in der Innenstadt fehlende West-Ostverbindung herzustellen. Ganz wichtig: Überall den Hinweis anbringen: Radfahren erlaubt, aber nur im Schritttempo bzw. 5 km/h. (Gesehen in der großen Fußgängerzone in Wr. Neustadt) Dann ein paar Wochen aufklärend auf die Schnellfahrer zugehen und anschließend Aktion scharf. In anderen Städten funktioniert das, warum nicht auch bei uns.

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büffel
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nicht notwendig

Naja, die "fehlende" Verbindung führt halt eben über den Neuen Platz oder den Heuplatz; das sind ja keine Distanzen weder da- noch dorthin.
Mit der sanften Methode wurde lange genug geprobt, nur leider funktioniert sie nur bei denen, die sich ohnehin schon rücksichtsvoll verhalten.

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ichbindermeinung
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na endlich

und auch die Radfahrer viel strenger kontrollieren, insbesondere fürs Fahren am Gehweg; ohne Licht; ohne Handzeichen; gegen Einbahn; nicht Stehenbleiben beim Fußgängerübergang usw.

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büffel
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Besser so....

Ich besitze zwar weder Führerschein noch Auto, sondern bin auf das Fahrrad angewiesen, doch ich kann Dir nur beipflichten: es gibt einfach zu viele schwarze Schafe, die meinen, sobald sie einen Sattel unter dem Hintern haben, entbindet sie das von allen Pflichten und jeglicher Rücksichtnahme.
Gerne würde ich (vorsichtig und mit Respekt) in der gesamten Innenstadt fahren dürfen, doch die angestrebte Lösung ist meiner Meinung nach die bessere.
Danke schön an alle Trotteln, welche denken, daß immer nur "der andere" achtgeben muß, egal wer....

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