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KlagenfurtAbholzen im Landhaushof regt auf

Anrainer wollen 50 Jahre alte Plantane erhalten, Politik winkt ab.

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Das Ende dieser Plantane regt Anrainer auf
Das Ende dieser Plantane regt Anrainer auf © Markus Traussnig
 

Könnte man nicht wenigstens versuchen, die 50 Jahre alte Plantane zu retten? Mit dieser Bitte, die Ursula Fina, Anrainerin des Landhaushofes an Landtagspräsident Reinhart Rohr (SPÖ) richtete, war sie nicht alleine.

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Bond
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Frecher Luxus

Die Pflasterung des Landhaushofes ist ein ganz frecher Luxus. So etwas macht man nur, wenn man Geld hat, nicht aber wenn man jeden Euro umdrehen müsste. Oder mit dem Geld der anderen. Landtagspräsident Rohr ist einer jener Politiker, die seinerzeit bei der Hypo-Haftungsübernahme die Hand gehoben haben. Er sollte eher seine Gage zurückzahlen und nicht herumgockeln und das Geld weiter mit vollen Händen beim Fenster hinauswerfen.

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gintonicmiteis
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Es geht hier natürlich nicht um ein paar Bäume...

Platanen sind Tiefwurzler und äußerst resistent - gerade deshalb so beliebt in Städten überall auf der Welt (meist direkt an Hauptverkehrsstraßen). Der angesprochene Baum würde uns also alle noch überleben.

Es geht hier um Machtdemonstration. Um die Macht des über-den-Dingen-stehenden Politikers über den Willen der Bevölkerung. Dieses "Abholzen und Drüberfahren" ist deshalb nicht nur ein Sinnbild, wie Politiker des "alten Schlages" mit Problemen umgehen (und sei es nur so eine lächerliche Herausforderung wie der Erhalt eines Baums): mit der harten Faust die eigene Meinung durchsetzen - egal, ob dabei Menschen oder Umwelt zu Schaden kommen.

Im Falle des Herrn Lebenszeitpolitiker glaube ich auch, dass er noch etwas braucht, was von ihm bestehen bleibt, wenn er selbst in Pension und längst in Bedeutungslosigkeit vergessen ist - und sei dies auch nur ein baumloser Landhaushof. Traurig.

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gintonicmiteis
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ach ja, und wegen der Kosten...

2 Mio. Euro für eine Fläche von ca. 2000 qm ist natürlich eine Menge Geld... und der Herr Lebenszeitpolitiker hat sicher einen Haufen Argumente, warum eine Hoffläche 1000 Euro/m2 (!) kosten soll. Jedes privatbetriebwirtschaftlich handelnde Unternehmen würde diese Kosten (und den verbundenen Nutzen) stark in Frage stellen. Aber mit Steuergeld geht das wohl...

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