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FerlachÜbung mit Hunden im Kolpinghaus sorgt für Verwirrung

Falscher Verdacht nach Einsatz der Hundestaffel im Kolpinghaus im Ferlach. Zeitgleich fanden Razzien im rechtsextremen Milieu statt.

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Eine Übung im Kolpingheim sorgt für Verwirrung
Eine Übung im Kolpingheim sorgt für Verwirrung © APA/HERBERT NEUBAUER
 

32 Hausdurchsuchungen wurden Anfang April in Österreich im rechtsextremen Milieu durchgeführt. Zwei davon in Kärnten. Zeitgleich fand im Kolpinghaus in Ferlach eine Übung der Polizei statt, die  noch Tage danach für Unklarheiten sorgt. „Wir haben eine Kooperation mit der Polizei. Einmal im Jahr können sie bei uns mit der Hundestaffel trainieren“, klärt Geschäftsführer Franz Marginter auf.  Dass die Übung und die von der Staatsanwaltschaft Leoben in Auftrag gegebenen Hausdurchsuchungen genau am selben Tag stattgefunden haben, sei ein unglücklicher Zufall. Wie die Landespolizeidirektion erklärte, sei man bei Bundesangelegenheiten nicht immer genau eingebunden und habe den Termin deshalb nicht besser koordinieren können. „Für uns ist das natürlich schade, weil wir uns gegenüber dem rechten Rand immer klar abgrenzen und damit auch absolut nichts zu tun haben“, sagt Marginter.