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KärntenBarbershops im Visier der Behörden

Sie sind ein Modetrend und in den letzten Jahren wie Schwammerln aus dem Boden geschossen: die Barbershops. Rechtlich bewegen sich viele auf dünnem Eis.

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Finanzpolizei und Co haben die Barbershops im Visier
Finanzpolizei und Co haben die Barbershops im Visier © Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun
 

"Das sind keine Frisuren, das sind einheitlich geschnittene Haare mit viel Gel drin.“ Die fachliche Kritik, die Georg Wilhelmer, Landesinnungsmeister der Friseure, an den Barbershops hat, mag als streitbare Geschmacksfrage durchgehen. Doch weit streitbarer – und zwar auf juristischer Ebene – sind die Geschäfte der Barbershops.
Seit der Flüchtlingswelle 2015 haben sich in Klagenfurt und Villach eine ganze Reihe von Herrenfriseuren, so genannte Barbershops, niedergelassen. Häufig sind es Asylberechtigte, die sich hier ein neues Standbein aufgebaut haben und nun Haare schneiden, Bärte trimmen und Augenbrauen zupfen. Doch oftmals arbeiten in den Geschäften auch Menschen, die noch im Asylverfahren sind – und damit keine Arbeitserlaubnis in Österreich haben. Bei Kontrollen würden sie dann angeben, hier nur ihre Freunde zu treffen.

Kommentare (10)

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ichbindermeinung
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Gleichbehandlung

einfach diese Geschäfte genau so oft und gründlich kontrollieren, wie es auch bei den Anderen usus ist; Einhaltung Registrierkassenpflicht, Gewerbeschein, Versicherungspflicht bzw. Hygienevorschriften und was halt sonst alles in Ö kontrolliert wird.

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CFG
10
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Denkweise....

Für mich würde sich da ja eher die Frage stellen, warum Friseurinnen bei einem Preis von 30€ für einen Herrenschnitt, geschätzter Zeitaufwand 10 min., nur 1448€ brutto lt. KV verdienen. Das wären dann ja bei 2 Herrn pro Stunde, bei 40 Wochenstunden dann ja ganz grob gerechnet 9.600 € Umsatz im Monat.
Wisst ihr, man könnte diese Neiddebatte auch anders rum führen.

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silviab
0
2
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Gut, dann fangen wir an...

... auch die Kosten für den Damen-Kurzhaarschnitt zu hinterfragen: Bei regelmäßigem Friseurbesuch, so alle 4 - 6 Wochen, keine Schnittänderung, 10 - 20 Minuten schneiden, gleichschnell fertig wie Männer (saß direkt daneben)--->Frau bezahlt EUR 40,- - 50,-- für Waschen, Schneiden, Trockenpusten und Gel. Das Trockenpusten (geht auch mit Handtuch ruckzuck) war einmal mit 16,-- Euro auf der Rechnung. Frau hat Friseur ihres Vertrauens gewechselt!

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wolfgangstani
1
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....ob richtig oder falsch?

Bin ich ihrer Meinung, absolut! Jedoch wer geht zu einem Herrenfriseur, der € 30,- verlangt? Wir haben in Villach einen sensationellen Barber, der Bart Haare und Augenbrauen in ca. einer Stunde um €35,- schneidet. Und das ist vollkommen ok!!! Er ist Friseurmeister und hat auch nur ausgebildete Friseure angestellt!

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Windstille
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Bei Deiner Rechnung wundert mich nur,

dass sich nicht alle FriseurInnen selbstständig machen … Wenn es so leicht wäre, hätte man ja in kürzester Zeit ein Lokal angemietet / gekauft, eingerichtet, eine Arbeitskraft eingestellt - und schon bald mit dem Gewinn ein Haus gebaut, ohne auf alle Steuern etc. vergessen zu haben.

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gintonicmiteis
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In einer Stunde nur 35 Euro pro Mitarbeiter zu machen,

ist der sichere Weg zum Konkurs... wir rechen hier schließlich von Umsatz, nicht Gewinn!

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Antonia87
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Konkurrenz zu stark?

Auch mein Mann war bei Glaser, Migranten die das nicht gelernt haben machen es teilweise besser.
Schwarze Schafe gibts immer und überall! Die Steuern sind ein anders Thema

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enzianbrenner
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wo ?

... nicht zu vergessen, die exorbitanten parkplatzgebühren für abgestellte fahrzeuge zu rechnen ... dann kommst schon mal auf die genannten € 30,00 ... da ist für zu langes parken die strafgebühr noch nicht dabei ... so gesehen geht das mit den €10,00 schon in ordnung !

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longaway
15
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Vermischung von Themen

- Barbershops sind seit Jahren der erste Ansatz von Jungen kreativen Köpfen eingestaubten faden Herrenfriseuren ein neues Image zu verpasse. Sehr guter Unternehmergeist. Man fokussiert sich halt auf eine Zielgruppe und bearbeitet diese besser, als jene die es jedem recht machen wollen...es muss ja nicht jedem gefallen!
- Neid und Missgunst entsteht bei alteingesessenen, die bei schwindendem Umsatz allem die Schuld geben nur nicht der eigenen Ideenlosigkeit. Bei Herrn Glasers Barbershop war ich, er verkündete stolz er ist der erste in der Stadt, kann nach meinem subjektiven Empfinden nicht das Bieten, was er mit der Marke verspricht. Ich bin nun bei einem anderen, zahle über € 30,-...
- Wie in jeder Branche gibt es Schwarze Schafe, die für einen fairen Wettbewerb und Steuergerechtigkeit streng bestraft gehören.
Nur den im diesen Artikel suggerierten Zusammenhang zwischen dem Erfolg der Barbershops auf Grund zu günstiger Preise wegen illegealen Praktiken finde ich schlicht falsch und billig!

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GordonKelz
6
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HABE...

...anlässlich der Eröffnung eines Kärntner Friseurs in den Räumlichkeiten des Pleite gegangen “ Frische Eck “ im Magistratsgebäude ,diese Situation in Villach angesprochen mit dem türkischen
Einheitsschnitt ,der in Villach harte Konkurrenz wird ! Schön ,wenn die KLZ meinem Gedanken einen Bericht widmet !
Gordon Kelz

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