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Maria RainKosten für Rüstbau-Neubau um 20 Prozent überschritten

Gemeinderat von Maria Rain wurde von der Kostenerhöhung für den Neubau des Rüsthauses formell nicht informiert. Land hat Prüfverfahren durchgeführt.

Das Land hat in der Causa ein Prüfungsverfahren durchgeführt
Das Land hat in der Causa ein Prüfungsverfahren durchgeführt © KLZ/Markus Traussnig
 

In Maria Rain kämpft der Amtsleiter derzeit gegen Vorwürfe: Ein Mitglied des Gemeindevorstandes hat bei der Gemeindeaufsicht eine Beschwerde  eingebracht. Dem Amtsleiter wird darin vorgeworfen, den beschlossenen Finanzierungsplan für den Rüsthaus-Neubau nicht eingehalten und über die Kostensteigerung den Gemeinderat nicht informiert zu haben. Die Kosten für das Rüsthaus haben sich von einer Million Euro auf 1,2 Millionen erhöht. „Ich bin mir keiner Schuld bewusst“, sagt der Amtsleiter. Die Verantwortung, dem Gemeinderat über Mehrkosten zu berichten, liege beim Bürgermeister. „Ich habe diese Kompetenz gar nicht. Schade, dass ein Bediensteter derart in Misskredit gebracht wird. Das schadet der ganzen Gemeinde“, so der Amtsleiter. Bürgermeister Franz Ragger (SPÖ) sagt: „Jeder hat gewusst, dass wir mit den Kosten nicht auskommen werden. Wir werden das natürlich nachbedecken.“ Der Gemeinde sei, so Ragger, kein Schaden entstanden.

Kommentare (2)

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gintonicmiteis
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"Der Gemeinde sei, so Ragger, kein Schaden entstanden."

Wem denn dann? Dem doofen Steuerzahler natürlich...

Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, wie einfach das Weltbild von SPÖ-Politiker aussieht: Steuergeld kommt irgendwo her, keiner weiß, wo oder wie genau und wer das bezahlt... deshalb können wir es rauswerfen, wie wir wollen...

Rücktritt! Sofort!

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illyespresso
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Rauswerfen?

Ein Rüsthaus ist niemals hinausgeworfenes Geld. Wenn die Kostenschätzung alsch ist, heißt es nicht, dass das Geld zum Fenster hinausgeworfen wurde. Wer einen Rücktritt fordert, der hat nix beseres im Sinn als die Brechstangenmethode, denn nachgedacht über eine derartige Forderung, hat die-/derjenige recht wenig.

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