KlagenfurtNach sechs Stunden fiel der Beschluss für ein neues Hallenbad

Nach einer Marathonsitzung beschloss der Klagenfurter Gemeinderat den Bau des neuen Hallenbads bei Minimundus.

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Auf diesem Grundstück nördlich von Minimundus soll das Hallenbad gebaut werden
© Weichselbraun
 

Seit Montag hat das bestehende Klagenfurter Hallenbad für den Herbstbetrieb geöffnet – mit einem absehbarem Ablaufdatum. Denn 2023 muss das Bad schließen. Und seit gestern scheint es so, als könnte es einen fliegenden Wechsel vom alten in das neue Hallenbad geben. Mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, Grünen und der FPÖ beschloss der Klagenfurter Gemeinderat, dass das Hallenbad am Areal nördlich von Minimundus gebaut werden soll. Gegenstimmen kamen vom Team Kärnten und der Liste Fair.

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erhardvallant
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Sport- und Fitnessbad versus Erholungs- und Wohlfühlbad

Die Sportlerlobby hat sich einmal mehr durchgesetzt. Dass ein Sport- und Fitnessbad (50 m Becken) mit einem Wohlfühl- und Erholungsbad unvereinbar ist, wird geflissentlich ignoriert. Schon in der alten Schwimmhalle hat der Schwimmsport jene Badegäste vergrault, die Erholung und Wohlfühlen gesucht haben (Generation 60+). Das zeigt deutlich die seit Jahrzehnten stagnierende bis rückläufige Besucherfrequenz. Die Ernüchterung wird beim finanziellen Abgang erfolgen. Eine 100-Millionen-Sportruine als finanzielle und raumordnungspolitische Fehlplanung "schmückt" ja schon das Stadtgebiet.

gintonicmiteis
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Da werden Sie leider recht behalten...

Diese Zugeständnisse an eine Minderheit von (größtenteils roten) Sportvereinen bezahlen jene Bürger und (Zwangs-)STW-Kunden, die dies gar nicht nutzen.

Leider ist das Verständnis von "Kommunalen Dienstleistungen" bei Mathiaschitz und Stadtwerken schon lange verloren gegangen... die eine sieht es als Spielwiese ihrer Macht, die anderen träumen von großkapitalistischen Marktpositionen. Übrig bleibt bei diesen Egotrips der, der es (immer noch) besitzt und bezahlt: der einfache Klagenfurter Bürger.

gintonicmiteis
3
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Wenn 23 Personen genauso wenig repräsentativ sind wie 2000 und es weiterhin eine schweigende Masse gibt...

warum weigert die Stadtregierung sich dann so vehement gegen eine Bürgerbefragung aller Steuerzahler???

Schließlich finanzieren diese ja das Hallenbad! Dann sollen die auch entscheiden dürfen!

Mein Vertrauen in diese Regierung ist schon seit längerem nicht existent und ich fordere Neuwahlen!