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Klagenfurt

Nach Brand: "Freispruch" für Stadtwerke

Alle Verfahren im Zusammenhang mit einer Brandtoten nach einem Schwelbrand in einer Wohnung der Immobilienverwaltung Klagenfurt wurden eingestellt.

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Das Brandunglück in einer Wohnung der Stadt Klagenfurt wird kein gerichtliches Nachspiel haben. Die Staatsanwaltschaft hat alle Verfahren eingestellt, bestätigt Behördensprecherin Antoinette Tröster.

Wie berichtet, ist am 7. Juli 2013 eine Frau in einer Wohnung der Immobilienverwaltung Klagenfurt (IVK) an Rauchgasen erstickt. Es waren, obwohl vorgeschrieben, keine Rauchmelder montiert. Die Energie Klagenfurt (EKG), eine Gesellschaft der Stadtwerke, hatte die Montage verabsäumt. Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung unter besonders gefährlichen Umständen gegen die IVK, die EKG und fünf Personen waren die Folge.

Gutachten haben aber ergeben, dass die 32-Jährige vergessen hatte, eine Herdplatte auszuschalten, nach dem Konsum von Medikamenten und Alkohol eingeschlafen ist und nicht mehr in der Lage gewesen wäre, auf ein Warnsignal zu reagieren. "Daher war das Ermittlungsverfahren gegen alle Beteiligten einzustellen", sagt Tröster. JOCHEN HABICH

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