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FH-Projekt

Studienstart in zehn Meter Höhe

Das Wirtschafts-Masterstudium der Fachhochschule Kärnten ist laut Hochschulranking das beste Österreichs.

© KK
 

Tausende Jungstudenten besuchen dieser Tage ihre ersten Vorlesungen. Und werden auch gleich mit einem breiten Fächer drohender Leiden konfrontiert: Orientierungslosigkeit, Leistungsdruck, Prüfungs- und Zukunftsängste plagen Studienanfänger an allen Hochschulen, ohne dass ihnen Hilfe angeboten würde. Dass es auch anders geht, will man im Rahmen des Projektes "Gesunder Start ins Studium - reloaded" an der Fachhochschule (FH) Kärnten zeigen. "Eine bessere Studierendengesundheit" lautet das Ziel, das mit einem "Interventionspaket" erreicht werden soll. "Dazu gehören Informationen rund um das Studium und die FH, Workshops zum Austausch mit Höhersemestrigen und Lehrenden sowie ein outdoorpädagogisches Training mit Reflexion und Transfer in den Hochschulalltag", sagt Professor Eva Mir, die Leiterin des Projekts. Der Gedanke hinter dem Training im Freien: "Studierende, die sich gegenseitig in zehn Meter Höhe sichern, werden auch im Studienkontext eher bereit sein, sich zu vertrauen und im Studententeam kooperativ zu agieren", berichtet Outdoor-Pädagogin Doris Gebhard.

Das Pilotprojekt dazu vor einem Jahr stieß auf positive Resonanz - über 100 Erstsemestrige konnten beim Studienstart unterstützt werden - und wird daher heuer fortgeführt. Die FH Kärnten wolle damit innovative Wege "zur Förderung einer der wichtigsten Ressourcen im Hochschulalltag: der Gesundheit der Studenten" beschreiten, sagt Mir.

Bestes Wirtschaftsstudium

Erfreuliches liest man an der FH auch aus der jüngsten "U-Multirank-Studie", einer von der EU ins Leben gerufenen Initiative zum Vergleich von Hochschulen. Dabei schnitten die Masterstudiengänge der FH Kärnten am besten aller untersuchten heimischen Hochschulen ab, allen voran jene des Bereichs Wirtschaft und Management. Bei den Kriterien Studiendauer und Internationalität der Programme rangieren die Kärntner sogar im Spitzenfeld. Neben der FH Kärnten konnte sich nur die IMC FH Krems unter den top 100 platzieren, deutlich vor der ebenfalls ausgewiesenen Wirtschaftsuniversität Wien. Die Gründe für den Erfolg kennt Prof. Dietmar Brodel: "Die Praxisorientierung, das positive Verhältnis Studierende/Lehrende sowie die internationale Ausrichtung der FH sind ausschlaggebend." Wenngleich Brodel zur "notwendigen Distanz zu Rankings" mahnt, ist die Freude darüber unüberhörbar: "Ein wirklich positives Ergebnis!"

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