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Kärntnerin des TagesSie ist die jüngste Interspar-Geschäftsleiterin in Österreich

Marcella Weichselbraun ist 24 Jahre alt und wurde vom Lehrling zur Chefin.

Neues Jahr, neues Glück: Weichselbraun freut sich auf die berufliche Herausforderung
Neues Jahr, neues Glück: Weichselbraun freut sich auf die berufliche Herausforderung © Interspar/Gernot Gleiss
 

Unverhofft kommt oft: Dass Marcella Weichselbraun mit gerade einmal 24 Jahren Chefin von 65 Mitarbeitern sein würde, hätte sie selbst nicht gedacht – zumindest nicht so bald. „Ich habe zwar auf einen leitenden Posten hingearbeitet und in den vergangenen Jahren im Unternehmen etliche Weiterbildungen absolviert. Aber dass ich mit 24 Jahren den Interspar-Hypermarkt im Villacher Draupark leiten würde, kam auch für mich ein wenig überraschend“, sagt Weichselbraun, die somit die jüngste Interspar-Geschäftsleiterin in Österreich ist.

Ihre Karriere bei Interspar hat die gebürtige Osttirolerin vor sieben Jahren in ihrer Heimatstadt Lienz gestartet. Dort absolvierte sie die Lehre als Einzelhandelskauffrau mit ausgezeichnetem Erfolg und schloss noch eine Ausbildung zur Bürokauffrau ab. Ihr Fleiß und Ehrgeiz machten sich schnell bezahlt, bis zu ihrem Sprung in die Chefetage leitete sie bereits eine Abteilung im Interspar-Hypermarkt im Villacher Einkaufszentrum Atrio.

„Als im Draupark der Posten der Geschäftsleitung frei geworden war, wurde ich gefragt, ob ich den Job übernehmen möchte“, erinnert sich Weichselbraun, die die Entscheidung gut überlegt und mit ihrer Familie besprochen hat. „So eine Aufgabe bedeutet viel Verantwortung. Außerdem habe ich mir Gedanken gemacht, ob auch langjährige Mitarbeiter so eine junge Vorgesetzte wie mich akzeptieren werden.“ Schließlich sagte sie zu und freut sich nun auf die berufliche Herausforderung, die das Jahr mit sich bringen wird.

Mutig und Zielstrebig

„Ich lerne jeden Tag etwas Neues. Früher war ich für eine Abteilung zuständig, jetzt sind es sieben. Dazu kommen die laufenden Geschäfte sowie die Mitarbeiter, die mir sehr wichtig sind. Insbesondere ein gutes Arbeitsklima.“

Pläne und Ideen, die für frischen Wind sorgen werden, hat sie schon einige. „Unter anderem ist eine gute Altersmischung bei den Mitarbeitern von Vorteil.“ So können jüngere Mitarbeiter von den Erfahrungen langjähriger Kollegen profitieren. Vor allem will sie jungen Kollegen Mut machen, sich nach oben zu arbeiten. „Ich kann jedem nur raten, Chancen zu nützen und jedem Ausbildungsangebot eine Überlegung zu schenken. Wir selbst entscheiden, wie weit wir es im Leben schaffen können und wollen.“

Doch nicht nur beruflich angelt sie nach dicken Fischen. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit Angelrute und Freund Bastian (27) am Wasser. „Wir sind viel in Bled, am Ziegeleiteich oder an der Drau. Ich genieße dabei die Ruhe und die Natur.“ Ihr größter Fang war übrigens ein 22-Kilo-Karpfen. Im Gegensatz zum Job hat sie den Fisch aber nicht behalten, sondern zurück ins Wasser geworfen.

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