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Kärntner des TagesHanno Kautz baut mit Licht am Pyramidenkogel

Hanno Kautz (47) aus Klagenfurt lässt mit seinem Lichtkonzept den Pyramidenkogel erstrahlen.

Mit einer dezenten Inszenierung lässt Hanno Kautz den Pyramidenkogel erstrahlen. Am Samstag gab es die Lichterprobe © Raunig
 

Am 28. Februar wird in dieser Familie drei Mal gefeiert, denn Hanno Kautz, sein Bruder und sein Sohn Lion haben am gleichen Tag Geburtstag! Dem Architekten und Lichtdesigner aus Klagenfurt ist aber auch heute zum Feiern zumute, steht doch die Premiere für das neue Lichtkonzept des spektakulären Holzturms auf dem Pyramidenkogel am Programm, das schon in den Ursprungsplänen vorgesehen war. Damals fiel es den Budgetzwängen zum Opfer.

Heute, am vierten Jahrestag der Eröffnung des weltweit höchsten Holz-Aussichtsturms, lässt es das Bauwerk in allen Farben erstrahlen. Kautz hat sich übrigens auch die erfolgreiche Rutsche vom Turm einfallen lassen, der von den Architekten Markus Klaura und Dietmar Kaden gebaut wurde. 164 LED-Strahler mit jeweils drei weißen, roten, grünen und blauen Leuchtdioden „können theoretisch Millionen von Farben erzeugen“, erläutert der Lichtkünstler und verspricht eine „ruhige und dezente“ Inszenierung, die die Struktur des Turmes mit seiner Drehung betonen soll. Der Stromverbrauch werde durch das LED-Licht, das auch weniger Insekten anlockt, auf ein Zehntel gesenkt. „Highlights“ wird es an besonderen Tagen geben, etwa eine rot-weiß-rote Illuminierung am Nationalfeiertag und Ähnliches.

Der Turm am Pyramidenkogel wird ins "Licht" gerückt

Neben diesem buchstäblich „aufsehenerregenden“ Projekt arbeitet der Vater zweier Söhne (15 und 12) auch am Licht für die sommerliche Hamlet-Produktion auf der Heunburg, an Stationen für das Unikum-Projekt „Stadt unter“ sowie an der Vorbereitung einer Gemeinschaftsausstellung im Künstlerhaus. Das Kunstvereinsmitglied ist außerdem Gründungsmitglied des Vereins Lendhauer und gestaltete zwei Mal das Bühnenbild für den Bachmann-Wettbewerb. Räume und Bauten ins rechte Licht zu rücken, ist seine Passion, die er auch schon mit seiner Diplomarbeit an der TU Wien über „Licht in Kunst und Architektur“ formulierte.

Raunig
© Raunig

Über den praktischen Teil dieser Arbeit, eine Licht- und Klanginstallation unter der Paternioner Brücke in Klagenfurt, machte er auch seine damaligen Nachbarn Klaura & Kaden auf sich aufmerksam, die ihn später einluden, die lamellenartige Holzfassade ihrer Passivhaus-Wohnanlage am Lendkanal zu gestalten. So aufgeregt wie heute, am vierten Geburtstag „seines“ Leuchtturms, war der Architekt und Maler, Designer und Hobbykoch aber schon lange nicht. Happy birthday!

Programm

Montag, 21 Uhr: Einklang mit dem Karen Asatrian Alpen-Adria-Projekt. 21.50 Uhr: Lichtfest & Klangerlebnis.

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