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Kärntner des Tages

Stefan Sandrieser: Langer Atem für Lehrer

Der 47-jährige Stefan Sandrieser aus Radenthein vertritt seit Schulbeginn mehr als 4500 Kärntner Lehrer. Die Ausdauer dafür holt er sich beim Marathon.

© KLZ/Markus Traussnig
 

Auf Stefan Sandrieser wartet in diesem Schuljahr viel Arbeit: Der 47-Jährige ist seit heuer der oberste Vertreter der Pflichtschullehrer in Kärnten. "Es ist eine Vermittlungsaufgabe zwischen Lehrern, Schülern und Eltern", sagt der gebürtige Radentheiner, der schon seit 1994 in der Personalvertretung tätig ist.

Sandrieser vertritt mehr als 4500 Kärntner Lehrer: "Ein Personalvertreter muss gut zuhören können und vertrauenswürdig sein. Die Lehrer sollen sich von mir ernst genommen fühlen." Die Lehrervertretung unterstützt, berät und informiert auch über Weiterbildungsmöglichkeiten.

Um auf alle Anliegen eingehen zu können, braucht Sandrieser viel Geduld und Ausdauer. Letzteres hat er auch abseits seines Berufsalltages schon häufig bewiesen: Sandrieser ist Marathonläufer. "Ich bin schon in Budapest und Florenz gelaufen. Für mich steht aber nicht der Wettkampf im Mittelpunkt, sondern der Spaß an der Bewegung", sagt Sandrieser.

New York als Ziel

Das nächste sportliche Ziel ist im kommenden Jahr der berühmte New Yorker Marathon. Davor warten auf Sandrieser wohl auch einige berufliche Herausforderungen. Um sich ganz auf diese konzentrieren zu können, ist er vom Lehrdienst freigestellt.

Manchmal vermisst der Hauptschullehrer für Physik und Mathematik den Unterricht: "Es ist ein tolles Gefühl, wenn man aus einer Klasse eine Gemeinschaft formen kann." In den Schulunterricht seiner eigenen drei Kindern hat Sandrieser sich bis jetzt aber nie eingemischt: "Als Elternteil muss man der Schule vertrauen können. Die Lehrer wissen schon, was sie tun."

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