Kärnten gegen BundesplanZutrittstests und Registrierung für Bad-Eintritt und Bierinsel?

Gremium des Landes schickt alternative Corona-Maßnahmenvorschläge ans Gesundheitsministerium. Das aktuelle Konzept des Bundes enthält Hürden, die das Badevergnügen trüben würden.

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Takeaway ist in der Bädergastro problemlos möglich. Wer sich setzen will muss sich laut aktuellem Stand registrieren lassen und einen negativen Covid-Test vorweisen
Takeaway ist in der Bädergastro problemlos möglich. Wer sich setzen will, muss sich laut aktuellem Stand registrieren lassen und einen negativen Covid-Test vorweisen © Helmuth Weichselbraun
 

Es gibt Dinge, die den Kärntnern heilig sind: wie die Seen, das Eislaufen dort im Winter und das Baden darin im Sommer. Das aktuelle Präventionskonzept der Bundesregierung für Öffnungsschritte ab 19. Mai sieht allerdings allerhand Hürden vor, die den Badespaß beeinträchtigten könnten:

Kommentare (6)
zafira5
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Zutrittsregeln

Empfehle der Bundesregierung für Bäderzutritt folgende Regeln:

1. Negativer Antigentest nicht älter als 24 Stunden.
oder Impfnachweis
kein Zurtitt für genesene ohne Test.,
Registrierungspflicht :Unterschrift und
Daten gelten aber nur Notariel feglaubigt.

2. FFP2 Maske in allen Innenbereichen.

3. 30 ²m Regel auf den Liegewiesen

4. Im gesamten Strandbad ist das tragen eines
Neopren Anzuges und eines Taucherhelm verpflichtend.

Übrigens gibt es für Dummheit in Österreich einen neuen Vulgonamen:

Österreichische Bundesregierung.

Ich wünsche noch allen einen angenehmen Badetag bzw. Badeurlaub
in Österreich

mahue
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Manfred Hütter

Freie Zugänge zu einem See gibt es bei uns in Kärnten schon lange nicht mehr. Vor Corona hab ich schon öffentliche Seebäder gemieden, weil man hat sein Kind nicht mehr beobachten können (meine können gut schwimmen). Aber mancher Wagemutige ist anderen schon vor die Nase gesprungen, geschweige die Ölsardinen, die alle Badestege übervölkern, und Hobbysegler, E-Bootpiloten und Tretbootfahrer, die keine Bojen-Regeln und Zeichen kennen. Will gar nicht reden von Leuten, die stundenlang Tische blockieren und am Abend am besten mit dem Taxi nach Hause fahren.
Schlussfolgerung: bei Corona dreht es sich nur mehr um die Probleme der Gastronomie und Hotellerie, nicht mehr um die für uns notwendige Bewegung in der freien Natur, ob am Berg und See.

mahue
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Manfred Hütter: Zusatz

Wer nicht blind ist, wird wissen, die Gastronomie in Bädern ob See oder Freibad, hatte schon vor Corona ständige Pächterwechsel oft in sehr kurzer Zeit. Mit so einem Gastronomiebetrieb war nie eine goldene Nase zu verdienen, mehr nach dem Motto probieren wir es halt.

leli
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Mehr öffentlich zugängliche stellen

Ja so is, wenn man alles privatisiert. Da schaut das einfache volk durch die finger. Mehr öffentlich zugängliche stellen vor allem am wörthersee. Aber nicht so alibimässug wie neben dem gh schamandra, wo es vom steg keine leiter ins wasser gibt und man sehr sportlich sein muss, um sich aus dem wasser vom schlammigen boden auf den steg zu stemmen ohne sich beim holz zu verletzen.

mtttt
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Reife

der Bevölkerung fehlt meist bei den öffentlichen Zugängen. Müll und Verwahrlosung nach kurzer Zeit. Putzen muss es irgendwann irgendwer, also der Kommunalbetrieb auf Kosten des Steuerzahlers. Besser hohe Ermässigungen für Bedürftige sowie intelligente Eintrittsmöglichkeiten für die Kurz ins Wasser Hupfer.

dude
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20m2 pro Person im Strandbad ist ja absurd!

2 m Abstand zu haushaltsfremden Personen und Maskenpflicht im Sanitärbereich und in der SB-Gastronomie haben sich im vergangenen Sommer perfekt bewährt. Ich hoffe, dies wird auch heuer wieder so gehandhabt!