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Deutsch-GriffenIn Deutsch-Griffen übernimmt er nun die Leitung des Amtes

Der gebürtige Deutsch-Griffener Martin Reiner (31) folgt als Amtsleiter nach Einarbeitung Gerhard Allesch nach. Er möchte der Abwanderung entgegen wirken und neue Arbeitsplätze in der Gemeinde schaffen.

Nach Einarbeitung neuer Amtsleiter: Martin Reiner © Phino
 

Martin Reiner ist designierter Amtsleiter. Er lebt auch in Deutsch-Griffen. Die Bevölkerung kennt ihn als Kassier der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr und als ehemaligen Kassier der Landjugend. „Auch meine Freundin kommt aus dem Ort, wir bauen hier gerade ein Haus“, sagt Reiner. Er besuchte die Volksschule in Altenmarkt, die Hauptschule in Weitensfeld und absolvierte dann die HTL für Inneneinrichtung und Möbeltechnik in Villach. Reiner arbeitete von 2017 bis 2018 in einem Klagenfurter Architekturbüro, zuständig für den Bereich Hochbau. Sein Glück: für Gemeinden unter 10.000 Einwohner muss der Amtsleiter keine juristische Ausbildung vorweisen können.

Aktuell gibt es eine Einarbeitunsphase mit Amtsleiter Gerhard Allesch. Reiner bezeichnet sich als parteiunabhängig und will für alle Fraktionen im Deutsch-Griffener Gemeinderat Ansprechpartner sein. Dass sein Bruder Michael Reiner ihm als Bürgermeister vorgesetzt ist, sieht er nicht als Problem. „Mein Bruder hat sich aus dem Verfahren herausgehalten. Das Bewerbungsverfahren ist über die Gemeinde Service Abteilung in Klagenfurt gelaufen“, sagt Reiner. Zu seinen Gunsten dürfte sich neben beruflicher Kompetenz auch die Verbundenheit zu Deutsch-Griffen ausgewirkt haben.

Angst vor den neuen Herausforderungen hat Reiner nicht. Die Gemeinde mit acht Mitarbeitern will er mit Teamgeist führen. „Den musst du haben, als Einzelkämpfer kommt man nicht weit“, sagt der ehemalige Kicker, der für Sirnitz seine Fußballschuhe schnürte. Trotz aller Herausforderungen sieht Reiner seiner Zukunft positiv entgegen. „Ich spare täglich eineinhalb Stunden Fahrzeit nach Klagenfurt ein. Ich genieße die Natur, ich arbeite wo ich lebe.“ Das will Martin Reiner auch anderen gönnen. Der Abwanderung entgegen wirken, mehr Arbeitsplätze die in der Gemeinde entstehen, das ist der Wunsch des neuen Amtsleiters.

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