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FeldkirchenDiese Projekte setzt die Jugend im Bezirk um

Ein neues Spielhaus, neue Spielgeräte oder ein Besuch im Seniorenheim – fünf Ortsgruppen der Landjugend aus dem Bezirk realisieren ehrenamtliche Projekte.

Fünf Ortsgruppen aus dem Bezirk realisieren Projekte © Privat
 

Sich ehrenamtlich engagieren und etwas Gemeinnütziges leisten. Das steckt hinter „Tat.Ort Jugend“, ein Projekt der Landjugend Kärnten, das seit sechs Jahren durchgeführt wird. 26 Ortsgruppen nahmen heuer daran teil, fünf davon stammen aus dem Bezirk Feldkirchen.
Während drei Gruppen ihr Projekt selbst auswählen konnten, erhielten die Himmelberger und die Glanegger ein Überraschungsprojekt, das an einem Wochenende realisiert werden musste. „Diese Projekte werden vom Landesvorstand und dem jeweiligen Bürgermeister beschlossen“, weiß Landjugendreferent Hansjörg Thaller.

Bewertet wurden die Projekte von einer Jury im Schloss Krastowitz. Insgesamt 16 Ortsgruppen haben ihr Projekt vorgestellt. Mit Platz elf schnitt die Landjugend Himmelberg am besten ab. Sie stellte sich als einzige Gruppe aus dem Bezirk der Jury. „Viele konnten aus zeitlichen Gründen nicht oder müssen ihr Projekt erst umsetzen“, sagt Thaller. Den ersten Platz holten sich die Frauensteiner, Bezirk St. Veit. Sie organisierten einen Charity-Lauf für ein Mitglied, eine 17-Jährige, die durch einen schweren Mopedunfall ein Bein verlor.

Tiffen Foto © Privat

Ein Nachmittag im Seniorenheim

Am vergangenen Sonntag setzte die Landjugend Tiffen ihr Projekt „Alt trifft Jung“ in Steindorf um. „Wir haben mit den Bewohnern des Seniorenheimes einen schönen Nachmittag verbracht“, berichtet Leiterin Kathrin Bacher. Neben Auftänzen, musikalisch umrahmt von einem Ziehharmonikaspieler, wurden auch Gesellschaftsspiele und Karten gespielt. „Der Nachmittag hat allen sehr gut gefallen. Wir hatten alle Spaß und konnten den Bewohnern eine Freude damit bereiten. In Zukunft möchten wir es, wenn es uns die Zeit erlaubt, wiederholen“, verrät Bacher.

Ebene Reichenau Foto © Privat

Spielgeräte für die Kinder

Für drei neue Spielgeräte am örtlichen Spielplatz sorgte die Landjugend Ebene Reichenau. Rund 3000 Euro flossen aus der Landjugendkasse in das gemeinnützige Projekt. „Wir haben alles selbst gemacht und finanziert. Wir wollten etwas in der Gemeinde machen, diese damit unterstützen. Die bisherigen Geräte auf dem Spielplatz sind auch ziemlich alt“, sagt Christina Wascher, Leiterin der Landjugend Ebene Reichenau. Unmittelbar beim Spielplatz befindet sich auch der Kindergarten. „Die Kinder haben eine Freude mit den Balanciergeräten“, sagt Wascher. Aktuell zählt die Landjugend Ebene Reichenau rund 20 Mitglieder.

St. Urban Foto © Privat

Neugestaltung der Ortstafel

Die Idee für ihr „Tat.Ort Jugend“-Projekt hat die Landjugend St. Urban bereits. „Bisher haben wir es nicht geschafft, dieses umzusetzen. Wir hatten auch viele Auftänze, mussten dafür üben“, sagt Obmann Matthias Kogler. Geplant sei die Neugestaltung der Ortstafel – und zwar hintern dem Gasthaus Luggale, in der Kurve zum Kaltenbacher Hügel. „Dort befand sich eine Müllinsel. Wir haben schon Pläne wie die Ortstafel aussehen soll. Wir müssen diese nur noch verfeinern. Wir haben auch schon Gespräche mit dem Bürgermeister geführt“, sagt Kogler.

Neben einem Schild, auf dem „Willkommen in St. Urban steht“ sind etwa Blumentröge angedacht. „Damit es einfach schön aussieht“, sagt Kogler. Finanziert wird das Projekt gemeinsam mit der Gemeinde St. Urban. „Sobald wir Zeit haben, werden wir es machen. Das wird sich sicher heuer noch ausgehen“, meint Kogler.

Glanegg Foto © Privat

Wanderwege frei schneiden

Aufgrund des schlechten Wetters konnte die Landjugend Glanegg ihr zugewiesenes Projekt im Zuge des Schwerpunktwochenendes nicht durchführen. „Da auch Arbeiten über Kopf durchgeführt werden müssen, brauchen wir gutes Wetter“, sagt Bürgermeister Guntram Samitz. Mehrere Wanderwege, etwa zehn verschiedene Abschnitte, sollen wieder begehbar gemacht werden. „Wir hoffen, dass wir es gemeinsam mit dem Bauhof machen können, da nur wenige mit einer Motorsäge umgehen können“, sagt Anna-Lena Huber, Leiterin-Stellvertreterin.

Himmelberg Foto © Privat

Ein neues Spielhaus

Überraschen ließen sich die Himmelberger. Die Landjugend erhielt ein zugewiesenes Projekt und hatte dafür ein Wochenende lang Zeit. „Es war nicht einfach. Dass wir ein Spielhaus für den örtlichen Spielplatz anfertigen sollen, damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Leiterin Christin Walder. Gelohnt hat sich der Aufwand aber, die Gruppe holte sich beim Abschlussabend den elften Platz. „Sie haben es super gemacht. Genau, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Spielhaus wird von den Kindern sehr gut angenommen“, weiß Bürgermeister Heimo Rinösl. Die Kosten werden von der Gemeinde übernommen.

 

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