MittelkärntenDiese Ortschefs treten nicht mehr an

Bereits fix: Siegfried Kampl und Andreas Grabuschnig kandidieren nicht mehr. Andere sind noch unschlüssig.

2021 wird wieder der Gemeinderat gewählt. Nicht überall wird es dann beim „Alten“ bleiben © Fotolia
 

Bei der nächsten Gemeinderatswahl werden der 81-jährige Gurker Bürgermeister Siegfried Kampl (FGP) und der 60-jährige Andreas Grabuschnig (ÖVP), Bürgermeister von Eberstein, nicht mehr antreten. Auch in Kappel stehen Neuwahlen ins Haus, da Bürgermeister Martin Gruber (ÖVP) Landesrat wird. Der St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock (SPÖ) hat schon seinen Nachfolger präsentiert.

Nachfolger in Aussicht

Ich habe schon mitgeteilt, dass ich nicht mehr antreten werde und es sind auch schon verantwortungsvolle Nachfolger in Aussicht“, sagt Kampl, seit 1991 Bürgermeister. Schönstes Erlebnis in seinen fünf Amtsperioden sei für ihn der Papstbesuch von Johannes Paul II. in Gurk gewesen. In die Politik gekommen sei er, weil er immer Menschen unterstützten wollte, die Hilfe gebraucht haben. In den kommenden drei Jahren will er sich noch ganz besonders für das Jufa-Projekt, das Bildungszentrum und den Hochwasserschutz in der Gemeinde einsetzen.

Auch Andreas Grabuschnig kann auf 18 Jahre als Bürgermeister, sechs Jahre als Vizebürgermeister und sechs Jahre als Gemeinderat zurückblicken. „Für mich ist es die letzte Periode, denn man sollte auch den Jüngeren eine Chance geben“, sagt Grabuschnig. Er werde aber weiter im kulturellen Bereich für das Gemeindeleben aktiv sein. Zur Politik gekommen sei er, weil er die Interessen des ländlichen Raumes vertreten wollte. „Wir konnten viel umsetzen und die Zeit ist wie im Flug vergangen“, sagt Grabuschnig. In den nächsten Jahren wolle er sich für den Ausbau des Wintersportgebietes Saualm-Steinerhütte einsetzen, die Ordination für einen neuen praktischen Arzt ausbauen und das Wegenetz stärken.

Sie wollen wieder kandidieren

Sicher bei der nächsten Gemeinderatswahl wieder antreten möchten die Gemeindechefs Michael Rainer (FPÖ, Deutsch-Griffen), Anton Engl-Wurzer (ÖVP, Metnitz), Martin Treffner (ÖVP, Feldkirchen), Heimo Rinösl (SPÖ, Himmelberg), Harald Jannach (GLF, Frauenstein), Dietmar Rauter (FPÖ, St. Urban) und Bürgermeister Franz Sabitzer (ÖVP) aus Weitensfeld.

„Aus heutiger Sicht möchte ich gerne antreten, da ich bürgernah und flexibel bin“, sagt Burkhard Trummer, Bürgermeister von Brückl (SPÖ). Und auch Josef Ofner (FPÖ), Neo-Bundesrat und Bürgermeister von Hüttenberg will antreten „wenn es der Wunsch ist und wir die gemeinsame, positive Arbeit fortsetzen könnten“.

„Das Vertrauen der Partei und der Bevölkerung“ braucht der Liebenfelser Bürgermeister Klaus Köchl (SPÖ). „Sofern ich gesund bleibe, schließe ich einen Antritt nicht aus“, sagt Bürgermeisterin Gabriele Dörflinger aus Klein St. Paul (SPÖ). Auch der Althofener Bürgermeister Alexander Benedikt (LFA), Friesachs Bürgermeister Josef Kronlechner (SPÖ) und Karl Lessiak (SPÖ), Bürgermeister von Reichenau, wollen antreten „sofern es die Gesundheit zulässt“.

Sie sind noch unschlüssig

Noch offen ist der Antritt bei den nächsten Gemeinderatswahlen im Jahr 2021 für den Guttaringer Bürgermeister Herbert Kuss (FPÖ), Hans Fugger (ÖVP, Glödnitz), Annegret Zarre (ÖVP, Albeck), Karl Petritz (ÖVP, Steuerberg), Johann Huber (FPÖ, Ossiach), Guntram Samitz (SPÖ, Glanegg), Josef Wuttei (SPÖ, Micheldorf) und Bernd Krassnig (FPÖ, Mölbling).

Rechtzeitig seinen Antritt bekannt geben will Bürgermeister Konrad Seunig aus St. Georgen am Längsee (SPÖ). „Diese Periode ist die wichtigste und da möchte ich noch so viel wie möglich umsetzen, deshalb denke ich noch nicht an die nächste“, sagt Erich Stampfer, Bürgermeister von Gnesau (ÖVP).

Keine Auskunft gab es von FPÖ-Bürgermeister Franz Pirolt aus Straßburg und Georg Kavalar, Bürgermeister von Steindorf (Namensliste).

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