FeldkirchenKreisverkehre bringen wirtschaftlichen Schwung

Geschäftsleben. Kreisverkehre in der Feldkirchner Gurktalerstraße entfalten Wirkung. Autohaus sieht Vorteile und startet Umbau.

Gernot Retzer baut sein Unternehmen um und erweitert um E-Mobilität © Schusser
 

Eigentlich wollte Firmenchef Gernot Retzer mit der Modernisierung seines Autohauses früher beginnen. Abgewartet wurden jedoch geplante Anforderungen der Herstellerfirma VW an ein neues Erscheinungsbild seiner Händlerfilialen, um sie in die Pläne für das neue Autohaus einfließen zu lassen.

„2018 beginnen wir jetzt mit dem Umbau“, sagt Retzer nun. Gerade wird mit einem Architekten an den Plänen für den Standort gearbeitet, seit 1966 ist das Unternehmen in der Gurktalerstraße angesiedelt. „Das ist ein guter Standort hier“, sagt Retzer. „Der Kreisverkehr öffnet den Verkehrsfluss und macht die Innenstadt belebter.“ Und: „Der zweite Kreisverkehr, der noch kommt, wird auch kein Nachteil sein. Der wird ja vor meiner Nase gebaut.“

An den bestehenden Umbauplänen bleibt das Grundkonzept gleich. Es kommt ein neuer Schauraum, eine neue Werkstätte und eine Lackiererei. Diese anbieten zu können, ist ein unternehmerischer Wunsch des Firmenchefs. Der Lauf der Zeit hat eines noch dazu gebracht: „Die Elektromobilität wird zusätzlich ins Auge gefasst. Sie ist eine Säule, die für jeden Autohersteller interessant ist“, sagt Retzer. „Da müssen wir Vorkehrungen treffen. Die Autos müssen geladen und repariert werden können.“

Der zweite Kreisverkehr, der noch kommt, wird auch kein Nachteil sein. Der wird ja vor meiner Nase gebaut

Gernot Retzer

Zwei Spezialisten sind als e-Techniker schon voll ausgebildet. Auch brauche man neues Werkzeug für die Reparaturen bei E-Autos. Beim Umbau wird auch das berücksichtigt werden. Auf den 6000 Quadratmetern Grundstücksfläche soll jeder Zentimeter genutzt werden, von den Gebäuden her wird sich die Firma verdoppeln. Eine Parkfläche der Gemeinde wird getauscht gegen ein Grundstück der Firma in der Wilhelm Busch-Straße.

Der Betrieb läuft während des Umbaus weiter, da ist man geübt. Retzer: „Das hatten wir schon zwei Mal in der Firmengeschichte.“ Das Personal wird auch aufgestockt, rund 2,5 Millionen Euro fließen in die Modernisierung.

Neues Motorradgeschäft in Himmelberg offen

Am 2. Jänner eröffnete Kurt Kosjek seine Motorradwerkstatt im Gewerbepark Pichlern in Himmelpark. Er machte als gelernter Elektriker eine Mechanikerlehre zusätzlich, um sich dann mit Meisterprüfung und Unternehmerprüfung den Traum von der eigenen Firma zu verwirklichen.
Kosjak, leidenschaftlicher Motorradfahrer und begeisterter „Schrauber“, erledigt Reparaturen, Umbauten und Restaurationen an sämtlichen Motorradmarken.

Auch einen Motorradverkauf hat er beim Betrieb dabei. Der zweifache Vater ist mit dem Start seines Geschäftes sehr zufrieden: „Es kommen schon ziemlich viele Leute vorbei“, sagt der Feldkirchner, der mit seiner Familie in Oberglan lebt.

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wjs13
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In Feldkirchengibt es Kreisverkehr

in Klagenfurt nur immer noch mehr sinnlose, den Verkehrsfluss behindernde. Ampelkreuzungen

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