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Schlimme VorwürfeDrei Monate altes Baby schwer verletzt: Vater angeklagt

Mann soll seine drei Monate alte Tochter gequält haben. Durch heftiges Schütteln habe er das Baby verletzt, lautet der Vorwurf. Prozess am Montag.

Der Prozess am Landesgericht Klagenfurt beginnt am Montag
Der Prozess am Landesgericht Klagenfurt beginnt am Montag © KLZ/Weichselbraun
 

Ein Baby erlitt schwere Verletzungen. Wie konnte das passieren? Um diese Frage geht es am Montag am Landesgericht Klagenfurt. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat den Vater des Mädchens angeklagt.

Dem jungen Mann wird das Verbrechen der schweren Körperverletzung sowie das Vergehen des Quälens und Vernachlässigens Unmündiger vorgeworfen, heißt es vom Landesgericht Klagenfurt. Er soll seine drei Monate alte Tochter vor über einem Jahr so heftig geschüttelt haben, dass sie schwer verletzt wurde.

Laut den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt hatte das Baby multiple filmartige Blutungen an der Hirnoberfläche, ausgedehnte Netzhautblutungen sowie vorübergehende Hirnfunktionsstörungen und einen Gehirnkrampfanfall. Diese Verletzungen sollen dem Neugeborenen durch das heftige Schütteln zugefügt worden sein. Der Vorfall ereignete sich im Oktober 2017. Dem Angeklagten, er ist ein junger Erwachsener, droht eine Gefängnisstrafe. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Den Prozess wird Jugendrichter Michael Schofnegger führen. Für die Verhandlung am Montag wurden rund zweieinhalb Stunden Zeit eingeplant.
Der Prozess weckt schlimme Erinnerungen an andere Fälle: In den Jahren von 2012 bis 2015 kam es in Kärnten zu einer regelrechten Serie von Säuglingsmisshandlungen. Fünf Babys trugen damals bleibende Schäden davon, zwei starben.

Danach hat das Land Kärnten versucht, die Maßnahmen für den Kinderschutz auszubauen.

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