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Gerlitzen

Paragleiter stürzte auf der Gerlitzen in den Tod

Am Südhang der Gerlitzen ist ein deutscher Urlauber Montagnachmittag in den Tod gestürzt. Nach dem Start klappte sein Schirm plötzlich zusammen.

Der Notarzt konnte dem Verunglückten nicht mehr helfen © Markus Traussnig
 

Das Unglück nahm am Montag kurz vor 17 Uhr seinen Lauf. „Um drei viertel fünf“, präzisiert ein Beamter der Polizeiinspektion (PI) Sattendorf: „Ein deutscher Urlauber, 64 Jahre alt, ist mit seinem Paragleitschirm vom Startplatz gestartet. Kurz darauf ist sein Schirm zusammengeklappt.“ Warum, ist noch unklar. Der Schirm wird von Experten untersucht.

Der Pilot hatte keine Chance. Nach Angaben der Polizei stürzte er rund 100 Meter in die Tiefe. „In 1600 bis 1700 Meter Höhe ist das passiert“, erzählt der Polizist, „das Unglück ist am Südhang der Gerlitzen geschehen.“

Andere Paragleiter haben den tödlichen Unfall mitansehen müssen. Sie riefen unverzüglich die Rettung. Aber der Notarzt konnte laut Rotem Kreuz „leider nur noch den Tod des Verunglückten feststellen“.

Erfahrener Pilot

„Er hat schwere innere Verletzungen und auch Kopfverletzungen erlitten“, sagt der Ermittler der PI Sattendorf: „Anzeichen für Fremdverschulden gab es nicht. Der Staatsanwalt hat das Unglücksopfer bereits zur Beisetzung freigegeben.“

Die genaue Identität des Mannes mussten die Ermittler Montagabend noch anhand seiner Papiere feststellen. „Drei Zeugen müssen wir vernehmen“, so der Polizist: „Wer das Opfer ist, wissen wir, weil der Mann seit zehn Jahren auf der Gerlitzen geflogen ist.“ Er war Stammgast in einem Hotel der Region gewesen.

ELISABETH PEUTZ