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Misshandlung

23-Jähriger nach Tod seines Babys in U-Haft

23-jähriger Klagenfurter soll seine Tochter totgeschüttelt haben. Die Familie war der Behörde bekannt.

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Festgenommen wurde der 23-Jährige, der sein Baby zu Tode geschüttelt haben soll © Ammentorp - Fotolia
 

Im Alter von zwei Monaten lächeln Babys das erste Mal. Genauso alt war ein kleines Mädchen, als es vergangene Woche schwer verletzt in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert wurde. Die Ärzte konnten es nicht mehr retten. Das Baby starb. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt gegen den 23-jährigen Vater: Er steht im Verdacht, seine Tochter totgeschüttelt zu haben. Am Dienstag wurde der Klagenfurter von der Polizei verhaftet und in die Justizanstalt gebracht. „Gegen ihn wurde die Untersuchungshaft verhängt“, sagt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Antoinette Tröster.

Die Leiche des Babys wurde bereits obduziert. „Eine abschließende Stellungnahme des Gerichtsmediziners steht aber noch aus“, sagt Tröster. Fest steht, dass die Familie des toten Mädchens der Sozialabteilung des Landes Kärntens bekannt war. „Dabei ging es um das erste Kind der Mutter. Sie musste bei der Erziehung unterstützt werden. Es war klar, dass sie überfordert war“, sagt Christine Gaschler-Andreasch, stellvertretende Leiterin der Sozialabteilung des Landes.