AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Keutschach

Ein gläsernes Restaurant für den Pyramidenkogel

Rund um den Aussichtsturm am Pyramidenkogel wird vieles neu gestaltet. Geplant sind ein überdachtes Restaurant und eine Walderlebniswelt. Auch Öffnungszeiten werden geändert.

So soll das Lokal beim Aussichtsturm aussehen © Visualisierung Heimo Kramer
 

In diesem Restaurant soll jeder Gast einen Blick auf den Wörthersee haben“, sagt der Keutschacher Bürgermeister Karl Dovjak. „Das wird dadurch möglich, da es auf drei Ebenen konzipiert ist.“ Das Restaurant soll auf der Ostkante des derzeit kahlen Turm-Vorplatzes auf zum Teil hohen Pfählen errichtet werden. Es soll eine durchgehende Glasfassade erhalten. Gestern hat Architekt Markus Klaura, er war auch einer der Turm-Planer, sein Projekt für die Neugestaltung dem Keutschacher Gemeinderat präsentiert.

Neue Öffnungszeiten

Rutsche. Der 2013 eröffnete Aussichtsturm ist eine internationale Attraktion. Ein besonderer Nervenkitzel ist eine Rutsche, die 52 Meter in die Tiefe geht. Man kann auch auf einem Schwebeseil 100 Meter in die Tiefe gleiten.
Kombi-Ticket. Im Sommer erwartet man den millionsten Besucher. Künftig werde der Aussichtsturm ganzjährig geöffnet sein. Es wird auch einige neue Tarife geben, wie ein Kombi-Ticket mit dem Minimundus und der Wörtherseeschifffahrt.

Der Bau eines überdachten Restaurants beim Aussichtsturm ist zwar das größte angedachte Vorhaben auf dem Pyramidenkogel, aber nicht das einzige: Durch die Verlegung des Restaurants ist es möglich den Hauteingang zum Aussichtsturm ins bisherige Lokal zu übersiedeln. Dadurch könnte das derzeit häufig auftretende Gedränge am gemeinsamen Eingang und Ausgang ein Ende haben. Zwischen einem Lokal-Freibereich und dem überdachten, gläsernen Teil soll es einen Kleinkinder-Spielplatz geben. Der Spielplatz auf der anderen Seite des Turms werde laut Dovjak ebenfalls neu gestaltet und eine Verbindung in den angrenzenden Wald geschaffen. Vorgesehen ist eine Walderlebniswelt in Form eines Naturspielparks. Angedacht sind ein Baumwipfelpfad, Klettermöglichkeiten, ein Labyrinth und vieles mehr.

 

So trist sieht der Turm-Vorplatz jetzt aus Foto © Odebrecht

Insgesamt will man um den 100 Meter hohen Turm einen wald-ähnlichen Nahbereich schaffen, der zum Verweilen einladen soll. Da werde es für die Besucher künftig auch mehr Sitzmöglichkeiten geben. „Es soll ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden“, sagt der Seebodener Landschaftsarchitekt Andreas Winkler, der für diesen Bereich verantwortlich zeichnet. „Unser Aussichtsturm ist zwar eine Attraktion sondergleichen, aber derzeit ist noch kein stimmungsvolles Gesamterlebnis gegeben“, begründet Dovjak die Neugestaltungs-Pläne. Jetzt werde man darüber diskutieren und zügig entscheiden. Wie viel man investieren werde, will Dovjak derzeit noch nicht beziffern.

Kommentare (5)

Kommentieren
zoidberg1975
2
2
Lesenswert?

"den Hauteingang zum Aussichtsturm"

Igitt!!!!

Antworten
zuagraster
2
8
Lesenswert?

wann wird endlich - wie versprochen

die einnahmen/ausgaben rechnung des turmes veröffentlicht? lt. den erfolgsmeldungen müssen ja 100.000e an einnahmen lukriert worden sein! wo bleibt die versprochene transparenz?

Antworten
Draukritiker
4
31
Lesenswert?

Super Idee

Zum Glück ist der neue Turm entgegen aller seiner Kritiker gebaut worden. Eine wichtige Attraktion in Kärnten. Auch die webcam am Turm, einfach super. Mit dem Restaurant wird ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt.

Antworten
tom2
3
10
Lesenswert?

@Draukritiker
und man erwartet bereits den 1.000.000 sten Besucher! Laut ursprünglich konservativer Planung sollte der erst nach knapp 10 Jahren kommen und selbst das wurde von den Kritikern als überzogen gebrandmarkt...

Antworten
alkemah
17
10
Lesenswert?

Draukritiker

ich wäre mir nicht so sicher denn die Chefs von der Kärntner Abbruchfirma Fr. Schaunig und Hr. Kaiser sind noch immer im Amt!!!

Antworten