Es besteht Lebensgefahr"Eingebrochene Eisläufer" lösten Rettungsaktion am Keutschacher See aus

Feuerwehr und Polizei rückten Freitag zu Personenrettung an den Keutschacher See aus. Der Zwischenfall endete zum Glück glimpflich. Die Retter appellieren jedoch: "Es herrscht Lebensgefahr!"

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Trotz tiefer Risse im Eis wagen sich immer wieder Eisläufer auf den Keutschacher See
Trotz tiefer Risse im Eis wagen sich immer wieder Eisläufer auf den Keutschacher See © LR Marion Schaschl
 

Einsatz für die Rettungskräfte Freitagnachmittag am Keutschacher See. Zeugen hatten Alarm geschlagen, weil dort Personen auf dem nicht zum Eislaufen freigegebenen See eingebrochen waren. "Es dürfte sich um eine bzw. zwei Personen gehandelt haben", schildert ein Polizist am Samstag. Als die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Einsatzort eintrafen, fehlte von den zu rettenden Personen jedoch jede Spur. Sie dürften sich selbst befreit haben und fuhren davon.

Die Freiwillige Feuerwehr Keutschach appelliert nun in einem Facebook-Posting an alle: "Es herrscht Lebensgefahr auf dem Eis! Bitte nehmt das Angebot der freigegebenen Seen an!" Und davon gibt es in Kärnten mittlerweile einige. So sind etwa der Aichwaldsee, der Hörzendorfer See, der Lendkanal und der Rauschelesee vom Eislaufverein Wörthersee (EVW) derzeit (Stand: Samstag 10 Uhr) freigegeben. 

Schwer abschätzbare Risiken

Auch die Kärntner Wasserretter wiesen erst unlängst auf die Gefahr hin, die auf nicht betreuten Natureisflächen herrscht. Im Gegensatz zu betreuten Eisflächen, sei das Eislaufen auf nicht betreuten Flächen mit schwer abschätzbaren Risiken verbunden. Zuflüsse, Quellen, Wasserpflanzen, Ufernähe, unterschiedliche Intensität der Sonneneinstrahlung oder auch Stege (mit Enteisungsanlagen) und die Witterung an sich beeinflussen die Eisbildung bzw. die Qualität des Eises.

 

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