Neuerung im WinterdienstWarum die Kärntner jetzt "Salzwasser" auf den Straßen verteilen

Das Land Kärnten hat vier Solemischanlagen installiert. Dadurch kann man jetzt flächendeckend Sole statt Streusalz zur Glatteisbekämpfung einsetzen. Die immer trockeneren Winter machten das nötig.

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Vor allem in den Tälern in Kärnten kommt künftig Sole statt Streusalz zum Einsatz, Winterdienst, Schnee, Glatteis, Straßenmeisterei St. Veit/Glan
Vor allem in den Tälern in Kärnten kommt künftig Sole statt Streusalz zum Einsatz © Hude
 

Im Kampf gegen Glatteis setzt Kärnten in Zukunft öfter Sole, ein Gemisch aus Salz und Wasser, statt Streusalz ein. Der Grund sind die immer schneearmer werdenden Winter. Denn vor allem von trockenen Straßen wird das Salz leicht verweht. Das ist schlecht für die Umwelt und teuer, weil immer wieder nachgesalzen werden muss. Sole hingegen haftet auch auf trockenen Straßen gut.

Kommentare (1)
Hausverstand100
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Nur eine Frage:

Warum trockene Straßen salzen? Salz zieht doch auch Feuchtigkeit an, die könnte gefrieren, also muss mehr gesalzen werden...
Geht es darum, dass den Salinen Geschäft gebracht werden muss? Wie der Lärmschutzwand-Industrie? Nirgends in Europa wird so intensiv gesalzen wie in Österreich, nicht einmal in der Schweiz! (Und nirgends stehen so viele Lärmschutzwände, in deren Schatten "natürlich" noch mehr gesalzen werden muss)