Afghane freigesprochen"Vier Morde erfunden, um Asyl zu bekommen"

Ungewöhnlicher Prozess in Klagenfurt: Im Zuge des Asylverfahrens hatte sich der 28-Jährige selbst in die Nesseln gesetzt, vor Gericht ruderte er zurück. Urteil nicht rechtskräftig. Fremdenpolizei entscheidet über weitere Vorgangsweise.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Hohe Sicherheitsmaßnahmen am Landesgericht Klagenfurt
Hohe Sicherheitsmaßnahmen am Landesgericht Klagenfurt © Thomas Martinz
 

Ein kleiner, unscheinbarer Afghane (28) sitzt am Landesgericht Klagenfurt vor der Richterin und den Schöffen. Hat er 2015 in Kunduz im Blutrausch und aus Rache für den Mord an seinem Vater vier Talibankämpfer kaltblütig erschossen? Oder hat er diese Geschichte einfach nur erfunden, um eine Abschiebung in seine Heimat zu verhindern und das Asylverfahren zu beschleunigen? Sitzt also ein Unschuldiger wegen vierfachen Totschlags vor Gericht?

Kommentare (3)
gonde
0
1
Lesenswert?

Angeben ist das halbe Leben, sagt der Koplexler.

.

alher
0
22
Lesenswert?

Erstattung der Prozesskosten.

Und tschüss.

hithere
0
14
Lesenswert?

kann er dann ja in Kandahar nochmal erklären

kann er dann ja in Kandahar nochmal erklären