Großeinsatz auf Soboth Entwarnung: Bewaffneter Tatverdächtiger gefasst

Mehrere Polizei-Sondereinheiten und vier Hubschrauber waren Freitagnachmittag an der kärntnerisch-steirischen Grenze im Einsatz. Zeugen hatten Schüsse gehört. Mittlerweile konnte eine Person festgenommen werden.

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Großeinsatz im Grenzgebiet
Großeinsatz im Grenzgebiet © Privat
 

Polizeigroßeinsatz Freitagnachmittag an der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark. Dort lief im Bereich Soboth eine Fahndung nach einem mutmaßlichen Einbrecher. Im Einsatz standen vier Polizeihubschrauber, das Einsatzkommando Cobra, Kräfte der neuen Bereitschaftseinheit sowie mehrere Polizeistreifen aus Kärnten und der Steiermark. Zeugen sollen, so Polizeisprecher Mario Nemetz, Schüsse gehört haben. Daraufhin rückte die Polizei mit einem Großaufgebot aus. 

Kurz nach 18 Uhr konnte Nemetz Entwarnung geben. Der Tatverdächtige wurde gefasst. Er soll bewaffnet gewesen sein - mit Messer und Schusswaffe. "Es ist niemand zu Schaden gekommen", sagt Nemetz. Nun laufen die weiteren Erhebungen.

Mit Hoflader gegen Tor

Karin Pansi, Wirtin der Gundisch Hütte, war Freitag vor Ort. Sie schildert der Kleinen Zeitung, was passiert sein soll. Der Tatverdächtige soll im Bereich Lavamünd einen Einbruch begangen haben und anschließend mit einem gestohlenen Auto in Richtung der steirischen Grenze geflüchtet sein. Dort soll er einen Hoflader gestohlen haben und damit das Tor zur Gundisch Hütte aufgestoßen haben. In der Hütte soll sich zu dem Zeitpunkt niemand aufgehalten haben, Arbeiter beobachteten jedoch den Vorfall. Sie waren es angeblich auch, die den mutmaßlichen Täter in den Wald flüchten sahen und von dort die Schüsse hörten.

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