Elterntaxis vor SchulenNur schimpfen und es selbst nicht besser machen, ist nicht die Lösung

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Mit dem Schulstart haben die Elterntaxis wieder Fahrt aufgenommen. Im Umfeld der Schulen in den Ballungszentren hat damit der tägliche Wahnsinn von Neuem begonnen: Straßen und Wege sind verstopft, Gehwege werden als Parkplatz missbraucht. Mittendrin ertönen Hupen und Beschimpfungen. Der Schülerlotse, postiert beim Schutzweg, ist oft arbeitslos. Kinder werden dort aus dem Auto gelassen, wo ein sicheres Überqueren der Straße nicht gegeben ist. Doch für Mama oder Papa ist es fein. Schließlich spart man sich so die Parkplatzsuche und kann die Fahrt gleich fortsetzen.

Kommentare (2)
scaramango
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Schlimm !!!


Zwei gesunde Beine und öffentliche Verkehrsmittel, sowie ab dem ca 13 Lebensjahr ein Fahrrad mehr brauchen Kinder/Jugendliche nicht. Das stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Verantwortungsbewußtsein und die soziale Gemeinschaft.

Ich bin mehr als dankbar, dass ich in einer Zeit ohne täglichem "Elterntaxi" aufwachsen durfte - Eigenständigkeit ist nämlich auch ein Teil von Freiheit !

RonaldMessics
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Diese Form....

....des Benehmens - JETZT KOMME ICH, UND ICH BIN ALLES - ist schon längst der Standard von zu vielen geworden.
Wie benehmem sich die GTI Teilnehmer. Auch so. Und wie die Radfahrer am Gehsteig. Auch so. Und wie jene, deren Mopeds getunt sind. Auch so. Und wie jene, die glauben Sars-Cov2 ist nur eine Marketinglüge. Auch so. Und jene, die am Bio-Markt Freitags am Hans-Gasser-Platz behindernde ihr Auto parken. Auch so. Und jene, die nicht mit Schrittgeschwindigkeit den Hauptplatz befahren. Auch so.
Egoismus mit Missachtung von Regeln ist Standard. Leider.