KlagenfurtBrüderpaar, acht und zehn Jahre alt, demolierte Dutzende Autos

Aus Langeweile wählten zwei Brüder das Areal eines Autohauses in der Völkermarkterstraße als "Spielplatz". Eltern müssen für Schaden im fünfstelligen Euro-Bereich aufkommen.

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Der Polizei konnte die Brüder ausforschen © Juergen Fuchs
 

Einen mehr als unmöglichen Fall von "Rowdytum" konnten Beamte der Polizeiinspektion St. Peter klären. Seit Dienstag der Vorwoche häuften sich Anzeigen der Geschäftsführung bei der Polizeiinspektion, wonach immer wieder Autos, insgesamt über 23, von Unbekannten beschädigt wurden.

Spuren deuteten darauf hin, dass auf die Autos gestiegen und auf Dächern und Motorhauben herumgetrampelt wurde.

Die Polizisten nahmen intensive Ermittlungen im geografischen Umfeld des Autohauses auf und bekamen erste Hinweise aus der Bevölkerung, wonach am Areal "spielende Kinder" beobachtet wurden. Den Polizisten gelang es, eine konkrete Spur aufzunehmen. Montag Früh baten sie die Eltern von zwei Brüdern, acht und zehn Jahre alt, zu einem Gespräch.

Dabei stellte sich heraus, dass die Volksschüler aus Langeweile die Tat begangen haben. Der Schaden beläuft sich, nach ersten Schätzungen der Sachverständigen, auf einen fünfstelligen Eurobetrag. Dafür müssen jetzt die Eltern aufkommen.

Kommentare (3)
Zuckerpuppe2000
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Schlüsselkinder?

Sind diese Kinder nicht beaufsichtigt??!! Normalerweise weiß man, auch Kinder, wenn sie erzogen wären, dass ein Auto kein Trampolin ist.

Musicjunkie
3
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Gratulation den Eltern zu dieser herausragenden Erziehungsarbeit.

🙉🙉🙉

FRED4712
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meine mutter hätte mir

etwas erzählt.....allerdings bestand bei mir keine Gefahr für solchen Unsinn.....eine Frage der Erziehung......